Basilikata

Die Basilikata ist eine Region für Individualisten. Seenlandschaften, Küstenabschnitte am ionischen und an thyrrenischen Meer, Berge mit Wäldern, Sonne im Sommer, Schnee im Winter - und all das abseits der großen Touristenströme in Italiens Süden.

Basilikata-Matera

Basilikata

Die Basilikata ist eine Region für Individualisten. Seenlandschaften, Küstenabschnitte am ionischen und an thyrrenischen Meer, Berge mit Wäldern, Sonne im Sommer, Schnee im Winter - und all das abseits der großen Touristenströme in Italiens Süden.

Basilikata-Matera

Basilikata

Die Basilikata ist eine Region für Individualisten. Seenlandschaften, Küstenabschnitte am ionischen und an thyrrenischen Meer, Berge mit Wäldern, Sonne im Sommer, Schnee im Winter - und all das abseits der großen Touristenströme in Italiens Süden.

Basilikata-Matera

Basilikata - diese Region liegt in Süditalien ist ein hervorragendes Reiseziel für Individualisten, die den Massentourismus anderer Ziele im Land Italien vermeiden wollen. Kleinere Küstenabschnitte finden sich am ionischen Meer mit feinen Sandstränden und am thyrrenischen Meer mit einer zerklüfteten Küstenlandschaft. Die Landschaft der Basilikata ist weitestgehend von Bergen, Tälern und Hügeln des Apennin bedeckt und auch die Seen der Basilikata gehören zu den Highlights für eine Reise. Matera ist wohl das bekannteste Reiseziel in der Basilikata, aber auch die Küste rund um Maratea, der Pollino Nationalpark, historische Dörfer oder die Stadt Potenza bieten viele Möglichkeiten. Wandern, Mountainbiken, Reiten, Rafting, Segeln, Tauchen oder Sportfischen - in der Basilikata finden Aktivurlauber gute Bedingungen für eine abwechslungsreiche Reise.

Steckbrief Basilikata

  • Hauptstadt Basilikata: Potenza
  • Fläche und Einwohner: 9.994 km², rund 570.000 Einwohner.
  • Landschaft: Küste des Ionischen Meeres, Küste des Thyrrenischen Meeres, Landschaft mit Hügeln und Bergen, Wälder und Kraterseen. Die Region Basilikata ist dünn besiedelt und sehr naturbelassen. Im Gebirge liegt im Winter Schnee.
  • Sprache: Italienisch.
  • Provinzen Basilikata: Matera und Potenza.
  • Gebirge: Apennin mit den lukanischen Dolomiten, Berge wie der Monte Pollino, Monte Vulture oder Monte Serra Dolcedormo bis auf 2.267 Meter Höhe. Der Nationalpark Pollino in der Basilikata ist einer der größten Nationalparks in Italien, hier gibt es auch Wölfe. Der Naturpark Gallipoli Cognato e delle Dolomiti Lucane liegt ebenfalls in den Bergen der Basilikata.
  • Flüsse: Aufgrund der Landschaft mit Hochgebirge gibt es entsprechende Gebirgsflüsse. Zu den Flüssen zählen etwa der Fluss Bradano, Sinni, Cavone, Basento, Noce, Basentelle, Salandrella, Melandro, Agri, Sarmento, Lao, Serrapotamo, Bilioso, Fiumara di Atella und weitere Flüsse.
  • Seen: Seen von Monticchio mit Lago Grande und Lago Piccolo (Kraterseen), Lago di San Guiliano, BergseeLago Laudemio, Lago Sirino, Stausee Lago di Pietra del Pertusillo, Lago di Pantano di Pignola (mit WWF-Naturschutzgebiet) und weitere.
  • Küste in der Basilikata: Kleinere Küstenabschnitte am thyrrenischen Meer und am ionischen Meer mit den Küstenorten Maratea, Bernalda, Scanzano Jonico, Policoro, Rotondella sowie Marini di Pisticci.
  • Sehenswerte Städte und Dörfer: Matera (Citta dei Sassi - Stadt der Steine), Metaponto, Policoro, Nova Siri, Maratea, Craco, Potenza, Pietrapertosa, Castelmezzano, Venosa, Melfi, Irsina, Sasso di Castalda, Ferrandina, Rionero in Vulture, Grottole, Miglionico, San Fele, Muro Lucano, Rotondella, Marini di Pisticci, Lavello, Acerenza, Castelmezzano, Irsina, Guardia Perticara, Viggianello, Rivello, Montescaglioso, Satriano di Lucania, Tursi und weitere.
  • Naturerlebnisse, Kinder und mehr: Nationalpark Pollino, Nationalpark Val d'Agri (Agrital), Regionalpark Gallipoli Cognato und lukanische Dolomiten, Felsenkirchen in Matera, Weinstrasse Strada del Vino Aglianico del Vulture, Klippen am Golf von Policastro, Wasserfälle, Flüsse und Seen, Grabungsstätten wie etwa in Metaponto, Miniaturemuseum Sassi in Miniatura in Matera, Klettergarten Lucania Outdoor Park in Accettura, Tierpark Basilicata Alpaca in Acerenza, Wildbach/Schlucht Torrente Caperrino, Hängebrücke bei Sasso di Castalda, Höhle Grotta delle Meraviglie in Maratea, Wanderweg Ferrata Salemm, zahlreiche Kirchen, Klöster und andere historische Bauwerke.
  • Besonderheiten: Der untere Teil Apuliens - der Absatz des italienischen Stiefels - wird Salento genannt.

Basilikata - Der Norden

Kultur, Mountainbiking, Hiking, Klettern, Wandern, Reiten, Kulinarisches - die Region Basilikata zeigt sich im Norden verhältnismässig wild. Der nördliche Teil der Basilikata wird weitestgehend vom Gebirge bestimmt. Nur in Richtung Apulien wird die Landschaft hügelig mit weiten und karg-hügeligen Grasflächen.

Die kleine Stadt Irsina oder das romantische Dörfchen Genzano di Lucania und vor allem das etwas grössere Venosa mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten laden in die Grenzregion in Richtung Apulien ein. Bei Venosa liegt ausserdem auch ein weiterer Aquapark (Waves Aquapark) - sogar mit Hallenbad und vielen Rutschen im Aussenbereich.

Die Stadt Potenza ist die größte Stadt der Region Basilikata - mit gerade mal etwa 67.000 Einwohnern. In Potenza finden sich zahlreiche historische Bauwerke wie der Dom, die römische Villa Malvaccaro, die romanische Kirche San Michele Arcangelo oder die romanische Kirche Santa Maria del Sepolcro. Die historische Stadt lädt auch zu einem Einkaufsbummel ein, in entspannter Atmosphäre inmitten einer schönen Gebirgslandschaft.

Ganz in der Nähe von Potenza liegen ausserdem Orte wie das historische Tolve, Vaglio Basilicata mit einer antiken Siedlung und dem Mefitis-Tempel, Brienza, der See Pantano mit WWF-Naturschutzgebiet und der Gebirgszug Monti Li Foj. Sehenswert ist auch der Parco la Grancia - ein Landschafts- und Umweltpark südlich von Potenza - rund um das kleine historische Dorf Brindisi Montagna. Auch Melfi ganz im Norden der Basilikata hat Sehenswürdigkeiten in historischem Ambiente zu bieten.

Auch der Naturpark Gallipoli Cognato und lukanische Dolomiten darf auf der Liste der wichtigen Reiseziele in der Basilikata nicht fehlen. Auch hier finden sich Berge, Wölfe, Wildkatzen, Wälder, Wanderwege und MTB-Trails. Herrlich gelegene Bergdörfer mit entsprechender Gebirgsumgebung finden sich in Pietrapertosa, Castelmezzano, Acerenza oder San Fele mit einer wunderbaren Berglandschaft und Wasserfällen. Gut für Outdoorfans und Abenteurer ist auch Sasso di Castalda, eine kleine Gemeinde mit einer eindrucksvollen tibetanischen Hängebrücke, die 300 Meter weit reicht - die Ponte alla Luna (Mondbrücke).

Im Norden der Basilikata finden sich darüber hinaus die größten Teile der Weinbaugebiete der Basilikata. Vor allem rund um den erloschenen Vulkan Monte Vulture. Wer vor Ort ist, sollte sich an der Sorte Aglianico del Vulture versuchen - einer Rotweinsorte, die hervorragende Weine hervor bringt.

Basilikata - Der Südosten

Im Südwesten der Basilikata liegt zwischen Castrocucco di Maratea und Acquafredda ein Küstenstreifen von etwa 20 Kilometern Länge am Golf von Policastro. Im Gegensatz zu Küste am ionischen Meer im Südosten ist die Küste hier am thyrrenischen Meer gelegen und das Gebirge reicht bis ans Meer. Der Küstenstreifen ist dementsprechend von Steilküsten und Buchten geprägt, der mit herrlichem Blau und auch einer nennenswerten Unterwasserwelt aufwartet. Hafenstädtchen und Badeorte wie Marina di Maratea, Porto di Maratea, Castrocucco di Maratea, Cersuta oder Acquafredda bieten vor allem felsige Strände mit beeindruckenden Felsformationen und klarem Wasser zum Eintauchen sowie kleineren Inseln vor der Küste. Ausgedehntere Strände finden sich im Strand Aquafredda und im Strand Castrocucco di Maratea. Ein Muss ist auch der Strand Spiaggia Nera (schwarzer Strand), der von schwarzem Sand geprägt ist und nahe des Hafens von Maratea liegt. Sehenswürdigkeiten direkt an der Küste finden sich in Höhlen wie die Grotta di Marina di Maratea, in einer großen Christusstatue in Maratea, im Hafen von Maratea und vor allem im Gebirge hinter der Küste.

Die Ortschaften im Landesinneren hinter der Küste liegen malerisch und romantisch im Gebirge der lukanischen Dolomiten, die aber zum Apennin gehören. Lautio ist mit etwa 12.000 Einwohnern eine der größten Gemeinden mit mittelalterlichem Stadtkern, der Nationalpark Val d'Agri oder der Bergsee Lago Laudemio bieten vor allem für Fans von Natur, Wandern, Rad fahren, Bergwanderungen mit anspruchsvollen Touren, geschichtsinteressierten Besuchern und Fans echt italienischer Kultur eine wunderbare Umgebung. Direkt hinter der Küste liegt darüber hinaus der Monate San Biagio - ein beliebter Berg Wandermöglichkeiten und spektakulärem Panorama auf das blaue Meer. Eine herrliche Bergwelt mit Bergsee findet sich in und um Lagonegro hinter der südwestlichen Küste der Basilikata; das Gleiche gilt für Rivello.

Ein El-Dorado für Outdoorfans und Wanderer ist der Nationalpark Pollino in der Basilikata. Der Nationalpark Pollino ist der größte italienische Nationalpark und er wird von der gleichnamigen Gebirgskette durchzogen. Die Berge reichen bis auf 2.267 mit dem Gipfel des Serra Dolcemdorme hinauf. Wälder und verhältnismässig viele Flüsse, Schluchten und Bäche durchziehen den Nationalpark. Darüber hinaus leben hier viele Tiere wie Wildschweine, Geier, Königsadler, Uhus, Murmeltiere, Fischotter, Salamander und auch der Apenninwolf. In der wasserreichen Gebirgsregion finden sich zahlreiche Möglichkeiten zum Rafting, Kanu Fahren, Klettern, Canyoning, Wandern mit teils sehr anspruchsvollen Wegen, Reiten und im Winter sind Wintersportarten angesagt. Eine geschichtliche Besonderheit der Region findet sich in der albanischen Kultur, die vor allem in San Paolo Albanese und San Costantino Albanese zu finden ist. Die Ortschaft Rotonda glänzt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Historisch und besuchenswert sind darüber hinaus Latronico, San Severino Lucano und Castelluccio sowie Viggianello.

Eine weitere spektakulär schöne Naturlandschaft findet sich in den Seen von Monticchio, dem Lago Grande (Großer See) und dem Lago Piccolo (Kleine See). Die beiden Kraterseen liegen am Westhang des Monte Vulture (ein Stratovulkan) sind von Wäldern umgeben und es finden sich Wander- sowie Radwege sowie einige historische Sehenswürdigkeiten. Hier wird auch Mineralwasser abgefüllt, das man in der ganzen Region kaufen kann.

Basilikata - Der Südwesten

Im Südwesten der Region Basilikata findet sich ein Küstenstreifen von etwa 40 km am ionischen Meer. Küstenorte wie Nova Siri Scalo, Lido di Policoro, Lido di Scanzano, Scanzano Jonico, Marina di Pisticci oder auch Lido di Metaponto bieten meist feinsandige Strände. Rund um Lido di Metaponto ist das Wasser flach, strahlend blau und der Strand feinsandig weiss. Im Badeort Lido di Policoro ist neben dem Strand vor ein Naturschutzgebiet für Schildkröten erwähnenswert. Der Wasserpark Acquazzurra Acquapark hinter Metapont bietet eind schöne Anlage mit mehreren Wasserbecken, grossen Rutschen und vielem mehr. Damit ist die Küste der Basilikata hier besonders gut für Familien mit Kindern geeignet.

Hinter der Küste ist die Landschaft zunächst noch verhältnismässig flach und geht dann in eine Landschaft mit Mittelgebirge über. Sehenswürdigkeiten wie die Grabungsstätte Tavole Palatine, das Schloss Castello di San Basilio in Pisticci oder der Palazzo Baronale in Policoro schaffen Abwechslung im Küstengebiet der Basilikata. Ortschaften wie Pisticci, Bernalda, Valsinni oder Craco liegen im Hinterland der Küste und bieten eine historische Kulisse mit authentischer süditalienischer Lebensart. Die ländliche Gegend lädt darüber hinaus zu Radtouren oder Erkundungstouren zu Fuß ein.

Naturerlebnisse finden sich entlang des Flusses Basento, der sich in einem lang gezogenen Tal vorbei an Grottole bis zur Küste hin zieht und insbesondere bei Mountainbikern beliebt ist. Viel los ist hier nicht; auf den kleinen Nebenstraßen lässt sich Italien ganz weit weg von touristischen Massen entdecken. Nicht allzu weit entfernt liegt auch der See Lago di San Giuliano mit einem Naturschutzgebiet. Rundum finden sich kleine und historische Ortschaften wie Malconsiglio oder Miglionico, die ursprüngliche Gastfreundschaft versprechen. Auf dem Gemeindegebiet von Montescaglioso liegt das Naturschutzgebiet Difesa San Biagio, das zum Wandern oder zum Reiten gut geeignet ist. Vor allem findet sich hier aber ein beliebter Mountainbike-Trail. Wälder mit Aleppokiefern, tiefe Taleinschnitte mit steilen Hängen und Schluchten, historische Stätten wie die indigene Siedlung Lama dell'Inferno aus dem 7ten Jahrhundert vor Christus, Stachelschweine, Dachse, Füchse und zahlreiche Vogelarten sind Begleiter in diesem untouristischen Gebiet, das für Outdoorfans eine Top-Anlaufstelle in der Basilikata ist.

Hier im Südwesten der Basilikata liegt auch das bekannteste Reiseziel der Region: Matera. Matera ist als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2019 zu neuem Ruhm gekommen - aus gutem Grund. Felsenkrichen bzw. Steinkirchen und in Fels gehauene historische Wohnsiedlungen (Sassi) sind herausragende historische Bauwerke, die in einer karstigen Hochebene rund um Matera zu finden sind. Matera selbst war seit Millionen von Jahren bewohnt - die historische Stadt mit dem wichtigsten Viertel Civita und romanischem Dom versetzt Besucher in lange vergangene Zeiten. Der Park der Felsenkirchen von Matera umfasst insgesamt 8000 Hektar. Hier finden sich rund 150 Felsenkirchen sowie antike Höhlensiedlungen - etwa in der Grotta die Pipistrelli. Matera und die Umgebung der Stadt Matera gehören damit zu den wichtigsten historischen Orten in Italien, die von unvergleichlichem Reiz sind und unbedingt auf die Liste der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Süditalien gehören.

Kueste-bei-Maratea

Die Küste rund um Maratea am thyrrenischen Meer ist zerklüftet und felsig - mit einzelnen flachen Strandabschnitten. Allzu viel ist hier nicht los, überfüllte Strände gibt es nicht. Eine Besonderheit findet sich in Stränden mit schwarzem Sand.

Wald-Herbst-Basilikata

Naturschauspiel: Im Herbst färben sich die Blätter in den Wäldern der Basilikata in herrlichen Farbtönen. Die verhältnismässig dünn besiedelte Region ist ein Paradies für Naturliebhaber. Nationalparks wie der Pollino Nationalpark bieten Berge, Flüsse, Schluchten und vieles mehr.

Basilikata-Pisticci

An der Küste des ionischen Meeres finden sich - so wie in der ganzen Basilikata - kleine und authentische Ortschaften wie Pisticci und viele andere. Die Küste hier ist deutlich flacher als im Südwesten der Basilikata - mit Sandstränden.

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Überblick Italien: Italien
Reisethema Märkte: Märkte Basilikata
Reisezeit: Klima Basilikata

Für die Reise

Unterkunft: Agriturismo Basilikata
Tipps und Adressen: Camping in Italien
Hinkommen: Flughäfen Italien
Aktiv: Wandern und Radfahren in Italien

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