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Coronavirus Italien

Corona Italien aktuell: Inzidenz, Fallzahlen, Tote, Krankenhaus-Auslastung, Lage in den Regionen, Maßnahmen: Entwicklung der Dinge und aktueller Stand, Regeln, Corona Zahlen Italien und mehr.

Coronavirus-Italien

Coronavirus Italien

Corona Italien aktuell: Inzidenz, Fallzahlen, Tote, Krankenhaus-Auslastung, Lage in den Regionen, Maßnahmen: Entwicklung der Dinge und aktueller Stand, Regeln, Corona Zahlen Italien und mehr.

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Coronavirus Italien

Corona Italien aktuell: Inzidenz, Fallzahlen, Tote, Krankenhaus-Auslastung, Lage in den Regionen, Maßnahmen: Entwicklung der Dinge und aktueller Stand, Regeln, Corona Zahlen Italien und mehr.

Coronavirus-Italien

Seit März 2020 gelten verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Italien. Nach einer verheerenden ersten Welle im Frühjahr 2020 mit vielen Corona-Todesfällen vor allem im Norden Italiens blieb der Sommer ruhig und entspannt. Weitere Wellen mit teils sehr hohen Inzidenzen folgten im Jahr 2020 und 2021. Mit dem Monat Mai 2022 sind nun die allermeisten Einschränkungen in Italien gefallen. Mehr zur Inzidenz in Italien und in den Regionen des Landes, zu Todesfällen, Krankenhausauslastung und Auslastung auf Intensivstationen lesen Sie weiter unten.


Coronavirus Italien: Impfquote, Inzidenz Italien und mehr

Inzidenz Italien.

08. Oktober 2022

Die 7-Tage-Inzidenz erlaubt eine grobe Einschätzung der Gesamtlage in Italien. Die Inzidenz in Italien weist einen steigenden Trend auf. Mehr als 90% aller Infektionen sind der Omicron-Variante BA.5 zuzuschreiben. Die neuesten Impfstoffe sind auf diese Variante angepasst.

439

Fallzahlen Italien.

08. Oktober 2022

Während häufig alle Infizierten als Fälle gezählt werden, ist der Blick auf das Gesundheitswesen eine deutlich aufschlussreichere Zahl. Der Trend weist insgesamt eine steigende Tendenz auf. Die Werte zeigen die Belegung auf Intensivstationen und Belegung in Krankenhäusern (ohne Intensivversorgung) mit Covid-Patienten.

198 (+18)

5.577 (+209)

Impfquote Italien.

08. Oktober 2022

Die Impfquote nimmt erheblichen Einfluss auf das Geschehen in den Krankenhäusern. In Italien stellen sich die Impfquoten wie folgt dar:

  • Teilweiser Impfschutz: 91,56%.
  • Vollständiger erster Impfzyklus: 84,34%.
  • Drei Impfungen: 67,80%.
  • Vier Impfungen: 5,88%.

Coronavirus Italien: Die Regionen und Inzidenzen.

08. Oktober 2022

Die 7-Tage-Inzidenz in den Regionen Italiens stellt sich wie folgt dar. Der Trend weist je nach Region unterschiedliche Tendenzen auf.

  • Inzidenz Aostatal: 642
  • Inzidenz Piemont: 683
  • Inzidenz Lombardei: 512
  • Inzidenz Ligurien: 456
  • Inzidenz Trentino und Inzidenz Südtirol: 876
  • Inzidenz Venetien: 763
  • Inzidenz Friaul: 732
  • Inzidenz Emilia-Romagna: 511
  • Inzidenz Toskana: 408
  • Inzidenz Marken: 546
  • Inzidenz Umbrien: 693
  • Inzidenz Latium: 388
  • Inzidenz Abruzzen: 601
  • Inzidenz Molise: 313
  • Inzidenz Kampanien: 257
  • Inzidenz Apulien: 222
  • Inzidenz Basilikata: 247
  • Inzidenz Sardinien: 233
  • Inzidenz Kalabrien: 306
  • Inzidenz Sizilien: 179

Regionsübersicht.

Wo liegt welche Region in Italien? Um die Inzidenzen pro Region einordnen zu können, muss man wissen, welche Region wo liegt. Die Karte hilft bei der Orientierung. Noch nicht sicher, wo es hingehen soll? Die Übersicht rund um die Regionen Italien hilft bei der Auswahl und führt zu vielen Infos rund um Land, Kultur und mehr in den einzelnen Regionen Italiens.

Inzidenzen: Die wichtigsten Orte.

08. Oktober 2022

Die 7-Tage-Inzidenz für besonders beliebte Reiseziele stellt sich derzeit im Einzelnen wie folgt dar. Der Gardasee teilt sich auf drei Provinzen auf, die rund um den See liegen.

  • Inzidenz östlicher Gardasee (Verona): 695
  • Inzidenz nördlicher Gardasee (Trient): 849
  • Inzidenz westlicher Gardasee (Brescia): 572
  • Inzidenz Comer See (Provinz Como): 738
  • Inzidenz Comer See (Provinz Lecco): 621
  • Inzidenz Mailand: 407
  • Inzidenz Turin: 683
  • Inzidenz Venedig: 690
  • Inzidenz Padua: 757
  • Inzidenz Lignano Sabbiadoro (obere Adria): 862
  • Inzidenz Rimini: 560
  • Inzidenz Ravenna: 598
  • Inzidenz Genua: 401
  • Inzidenz Cinque Terre (Portofino und mehr): 511
  • Inzidenz Sanremo (Provinz Imperia): 406
  • Inzidenz Florenz: 367
  • Inzidenz Siena: 462
  • Inzidenz Livorno und Elba: 435
  • Inzidenz Perugia und Assisi: 703
  • Inzidenz Rom: 373
  • Inzidenz Neapel und Ischia: 196
  • Inzidenz Amalfiküste und Capri (Salerno): 253
  • Inzidenz Catania: 213
  • Inzidenz Palermo: 165
  • Inzidenz Gargano Nationalpark (Provinz Foggia): 168
  • Inzidenz Lamezia Terme (Provinz Catanzaro): 285
  • Inzidenz Olbia und Alghero (Provinz Sassari): 211
  • Inzidenz Cagliari (Sardinien): 255


Entwicklung der Corona-Neuinfektionen, Krankenhausauslastung und mehr

Neuinfektionen Italien

Das folgende Diagramm zeigt aktuelle Fallzahlen beziehungsweise den Verlauf der Corona-Neuinfektionen in Italien (geglätteter Verlauf). Der Gesamtverlauf macht keine Aussage über einzelne Regionen oder Provinzen. So wie auch in anderen Ländern entwickeln sich in Italien Hotspots mit höheren Infektionszahlen und Gegenden, in denen es deutlich weniger Neuinfektionen und Fälle gibt. Detaillierte Informationen über die Fallzahlen vor Ort finden sich weiter unten auf dieser Seite. Tipp: Fahren Sie mit der Maus über die Kurve, um die Werte im Einzelnen zu sehen.


Diagramm by Andrea-Claudia Delp, www.italien-inside.info. This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License. Creative Commons License.

Patienten und Todesfälle in Italien

Das folgende Diagramm zeigt den Verlauf der Hospitalisierungen (Anzahl der Patienten im Krankenhaus) in Italien, die Zahl der Todesfälle und die Zahl der Intensivpatienten. Die Werte zeigen den Durchschnitt pro Woche. Die Entwicklung der Neuinfektionen macht sich zeitlich versetzt vor allem bei den Patienten in Krankenhäusern und anhand der Zahl der Todesfälle bemerkbar. Ein Minuswert steht für sinkende Zahlen bei den Krankenhausaufenthalten, auf den Intensivstation und bei den Todesfällen. Die Werte der Krankenhausaufenthalte und Intensivpatienten werden zukünftig eine deutliche größere Rolle bei der Einschätzung der Lage spielen. Tipp: Fahren Sie mit der Maus über die Kurven, um die Werte im Einzelnen zu sehen.

Diagramm by Andrea-Claudia Delp, www.italien-inside.info. This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License. Creative Commons License.

Fallzahlen: Die Auslastung der Intensivbetten in Italien

Hierzu stehen derzeit keine aktuellen Zahlen zur Verfügung.

Die Auslastung der Krankenhäuser mit Intensivpatienten mit einem positiven Coronatest spielte bisher eine große Rolle in Italien. Die Daten bildeten die Grundlage für eine Einteilung des Landes in Zonen mit unterschiedlichen Farben (rot, orange, gelb, weiß), die entsprechend mehr oder weniger strenge Regelungen und Einschränkungen nach sich zogen. Die Einteilung in Zonen allerdings ist entfallen. Sollte sich aber die Lage in den Krankenhäusern erneut verschärfen sind neue Einschränkungen jederzeit denkbar.

Alle Diagramme auf dieser Seite: By Andrea-Claudia Delp, www.italien-inside.info. All charts are licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License. Creative Commons License.


Corona-Regeln für die Reise und Aktuelles rund um den Coronavirus in Italien

Chronologie einer Pandemie in Italien

Die Viruserkrankung Covid-19 ist in Europa angekommen und es trifft Italien besonders hart. Gegen Ende Februar 2020 treten in Italien verstärkt Fälle von Infektionen, Erkrankungen und Intensivpatienten auf - zunächst nur im Norden des Landes. Die weitere Entwicklung offenbar ein Drama bisher unbekannten Ausmasses: Das Gesundheitssystem bricht zusammen, Italien steht unter Lockdown - das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben kommt praktisch zum erliegen. Die wichtigsten Ereignisse in chronologischer Reihenfolge - mit aktuellen News zum Thema Coronavirus in Italien:

Beginn der Coronakrise in Italien

+++ So fing es an - Beginn der Krise +++ 23.03.2020

In der zuerst betroffenen norditalienischen Region Lombardei wurden Schulen bis Ende März geschlossen - Teile der Provinz Lodi wurden zur "Zona Rossa" - rote Sperrzone. Dazu gehörten die Kommunen Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano. Innerhalb dieser Sperrzone ist das öffentliche Leben praktisch zum Erliegen gekommen; das Gebiet wurde abgeriegelt. Rund um die rote Zone lag eine gelbe Zone, mit nicht ganz so starken Einschränkungen. Museen und andere öffentliche Einrichtungen in der Lombardei blieben ebenfalls geschlossen. Der berühmte Karneval von Venedig wurde abgesagt. In der Gemeinde Vo bei Padua wurde das öffentliche Leben ebenfalls im ersten Schritt weitestgehend aufgrund einer Sperrzone lahm gelegt.

Höhepunkt der Coronakrise im Frühling

+++ Das Frühjahr in Italien +++ 24.02.2020 bis 27.03.2020

Bis zu 1.000 Tote an einem Tag hatte Italien zu verzeichnen, es kam zu Hamsterkäufen und Italien wurde in einen Lockdown-Zustand versetzt. Zu den traurigsten Bildern des Jahres gehörte das Einrücken des Militärs in Bergamo, da man Engpässe bei den Krematiorien hatte. In Gefängnissen Italiens kam es zu Aufständen aufgrund verhängter Besuchsverbote. Die Inseln Sizilien und Sardinien wurden komplett abgeriegelt. Flüge wurden gestrichen, Fähren fuhren nicht mehr - die Städte Italiens waren aufgrund der Ausgangssperren geisterhaft leer. Besonders stark betroffen war die Region Lombardei mit den Provinzen Brescia und Bergamo. In Süd- und Mittelitalien dagegen kam es glücklicherweise zu keiner nennenswerten Ausbreitung des Coronavirus.

Italien: Ein ruhiger Sommer 2020

+++ Das Ende der ersten Welle +++ 05.04.2020 bis 31.07.2020

Die Zahl der Neuinfektionen wie auch Todesfälle und Patientenzahlen sanken im Verlauf der Monate April und Mai immer weiter. Mit dem 03. Juni 2020 konnte Italien die Grenzen wieder öffnen: Eine Einreise war wieder möglich, der Tourismus lief langsam an. Weiter sinkende Zahlen sorgten auch für Öffnungen bei Museen, Restaurants, Bars und in anderen Einrichtungen. Im Verlauf des Sommers konnte Italien aufatmen: Die Zahlen blieben niedrig. Die Strände Italiens während der Sommersaison zeigten sich erstaunlich gut gefüllt - vor allem aufgrund des Inlandstourismus. Große Kulturstädte wie Rom, Florenz, Pisa oder auch Padua oder Venedig dagegen verbuchten Milliarden Verluste. Der Grund: Man ist dort auf internationalen Tourismus angewiesen. Dieser blieb in weiten Teilen aufgrund weltweiter Reisebeschränkungen aus.

Die zweite und dritte Welle im Winter 2020/2021

+++ Im Winter in Italien +++

Die Zahl der Neuinfektionen in Italien nahm im Verlauf des frühen Herbstes wieder zu. Der Höhepunkt der zweiten Welle war im November 2020 erreicht - mit rund 40.000 festgestellten Neuinfektionen pro Tag. Die Skisaison musste ausfallen, einige Regionen wie Südtirol oder das Aostatal mussten mit hohen Inzidenzwerten über 500 kämpfen. Ein Ende der dritten Welle zeichnete sich wie bereits im Vorjahr ab Mai ab.

Coronavirus Italien aktuell: Öffnungen und sinkende Fallzahlen

+++ Update +++ 08.01.2022, 21:15 Uhr
Ein Dekret zur Impfpflicht ab einem Alter von 50 Jahren in Italien wurde veröffentlicht und ist damit in Kraft getreten. Tatsächlich gilt die Impfpflicht ab 50 auch für "Bürger anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit Wohnsitz im Hoheitsgebiet des Staates Italien sowie für ausländische Staatsbürger, die einen Wohnsitz in Italien haben oder die bei der italienischen Krankenversicherung eingeschrieben sind.". Darüber hinaus gilt die Regelung für alle Ausländer, die sich regelmässig in Italien aufhalten: Zum Arbeiten, aus familiären Gründen oder ähnlichem. Die einzige Ausnahme von der Impfpflicht besteht für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können (eine Bestätigung des Hausarztes oder Impfzentrums ist in diesem Fall notwendig). Wer also nur ein- oder zweimal im Jahr in Urlaub nach Italien fährt, ohne dort zu arbeiten, ist - soweit bisher einschätzbar - von der Impfpflicht ausgenommen. Die Bußgelder bei Verstoß werden im Dekret ausdrücklich auf 100 Euro festgelegt. Arbeitnehmer müssen ebenfalls eine Impfung nachweisen in Italien. In diesem Fall wird ein Verstoß gegen die Impfpflicht sogar mit 600 bis 1.500 Euro festgelegt. Die Regelung gilt bis zum 15. Juni 2022.

+++ Update +++ 26.02.2022, 09:35 Uhr
Das RKI in Deutschland entscheidet jeden Freitag über die Einstufung von Ländern als Hochrisikogebiet oder anderweitige Einstufungen. Italien ist seit dem 01. Januar 2022 Hochrisikogebiet für Deutschland, dies wurde nun geändert. Ab Sonntag, den 27. Februar 2022 gilt Italien nicht mehr als Hochrisikogebiet für Deutschland. Damit wird auch die Rückreise aus Italien nach Deutschland wieder einfacher. Zusammenfassend genügt für die Rückreise von Italien nach Deutschland ein Nachweis im Sinne der 3G. Die Regelung gilt ab 6 Jahren und das Ausfüllen von Formularen im Vorfeld ist nicht mehr notwendig. Sofern man fliegt oder mit der Bahn unterwegs ist, kann der Beförderer allerdings gegebenenfalls Nachweise im Vorfeld verlangen.

+++ Update +++ 17.03.2022, 21:40 Uhr
Italien will zu Normalität zurück kehren. Zahlreiche Regelungen lockern sich zum 01. April 2022 deutlich - die aktuellen Regeln finden sich hier auf dieser Seite weiter unten oder nebenstehend. Auch die Zoneneinteilung in rote, orange, gelbe und weiße Zonen entfällt. Ab dem Mai soll es darüber hinaus zu weiteren Öffnungen und noch weniger Regeln kommen. Die neuen Bestimmungen wurden vom Ministerrat in Italien einstimmig verabschiedet.

+++ Update +++ 10.09.2022, 15:00 Uhr
Während sich der Sommer dem Ende zuneigt, werden in Italien weitere Regelungen für Schüler gelockert. Für Reisende dagegen sind vorerst weiterhin keine Änderungen geplant.

+++ Update +++ 29.09.2022, 10:45 Uhr
Ab dem 01. Oktober 2022 wird die Verpflichtung zum Tragen einer Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln in Italien aufgehoben. Bus und Zug können dann ohne Maske benutzt werden. In Krankenhäusern bleibt die Maske aber weiterhin Pflicht.

+++ Aktuelles und mehr: In der Italien Facebook Gruppe zu Italien Inside kann man auf dem Allerneuesten Stand bleiben.

Zonen in Italien: Rot, orange, gelb und weiß

In Italien galt bisher eine Einteilung in Zonen unterschiedlichen Risikos: Rote Zonen, orange Zonen, gelbe Zonen und weiße Zonen haben die Regelungen bestimmt. Insbesondere in den roten Zonen (Zone Rosse) und orangefarbenen Zonen (Zone Arancione) galten strenge Beschränkungen. Insbesondere war die Auslastung der Intensivbetten eine wichtige Grundlage für die Zoneneinteilung. Mit dem 01. April 2022 ist die bisherige Zoneneinteilung in Italien entfallen, so dass im ganzen Land nun einheitliche Regelungen gelten.

Einreise nach Italien

Ab dem 1. März 2022 müssen Personen, die aus Ländern außerhalb oder innerhalb der Europäischen Union nach Italien einreisen keine Quarantäne mehr einhalten und es ist auch kein Nachweis im Sinne der 3G, 2G oder 1G notwendig. Eine Impfbescheinigung, eine Genesungsbescheinigung oder ein negativer Test entfallen. Auch die folgenden Regelungen sind damit vorerst für den Sommer in Italien Geschichte:

  • Ergänzend ist das Ausfüllen des Europäischen Formulars dPLF notwendig für die Einreise: European Digital Passenger Locator Form. Das Formular dPLF erfordert unter anderem die Angabe einer 'Ankunftsstation'. Damit ist der Grenzübergang gemeint. Viele Grenzübergänge fehlen in der Auswahlliste, bitte in diesem Fall "Divers" anklicken und von Hand eine Eintragung vornehmen. Der Zielort muss nicht angegeben werden - das ist wichtig für diejenigen, die entlang mehrere Stationen unterwegs sind.

  • Für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren gilt gilt eine Ausnahme: Diejenigen, die mit ihren Eltern nach Italien einreisen unterliegen den Regeln ihrer Eltern. Sind die Eltern also gemipft oder getestet oder genesen, so müssen die Kinder keine Quarantäne auf sich nehmen, wenn sie keine der Nachweise im Sinne von 1G vorlegen können.

Rückreise nach Deutschland

Für die Rückreise nach Deutschland ist aus Italien eine Nachweispflicht im Sinne der 3G gültig. Wer vollständig geimpft und genesen oder negativ getestet ist, kann ohne Einschränkungen von Italien nach Deutschland reisen. Die Verpflichtung zum Nachweis im Sinne der 3G gilt in Deutschland ab einem Alter von 6 Jahren. Der Test muss vor der Einreise erfolgen - also in Italien oder auch vor der Grenze in Österreich oder der Schweiz. Das Ausfüllen eine Formulares via einreiseanmeldung.de ist nicht notwendig. Für die Schweiz und Österreich informieren Sie sich bitte bei Ihren zuständigen Behörden über die Bedingungen der Rückreise.

Coronatests in Italien

In Italien testen die Apotheken. Kostenlose Tests gibt es in Italien nur im Ausnahmefall und man muss an solchen Teststellen mit sehr langen Wartezeiten rechnen. Die Flughäfen und Häfen Italiens sowie große Bahnhöfe haben in der Regel ebenfalls eine Teststelle, aber auch dort muss wie auch in den Apotheken oft im Vorfeld ein Termin für den Test gebucht werden. Darüber hinaus arbeiten viele Campingplätze und Hotels mit Testzentren oder Apotheken zusammen, so dass man an den Hotelrezeptionen kompetente Auskünfte bekommt, wo ein Test möglich ist. Die Tests kosten in Süditalien etwas weniger, in Norditalien etwas mehr - die Preise liegen in der Regel zwischen 20,00 und 50,00 EUR für einen Test. Für den Test gelten die üblichen Regeln: Er darf nicht älter als 24 Stunden sein und ein Antigen-Schnelltest genügt. Selbsttests werden nirgends akzeptiert.

Maskenpflicht in Italien

In Italien galt bis Ende April in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maskenpflicht. Unter öffentlich zugänglichen Innenräumen waren Restaurants, Ladengeschäfte, Banken, Postämter, Museen und ähnliches zu verstehen. Am Tisch im Restaurant galt eine Ausnahme: Dort muss die Maske nicht getragen werden. In öffentlichen Verkehrsmittel gilt die Maskenpflicht allerdings auch weiterhin. Generell gilt in Italien: Eine FFP2-Maske muss es nicht sein, eine einfache OP-Maske genügt und auch Stoffmasken sind in Italien kein Problem. Die Maskenpflicht gilt in Italien zudem grundsätzlich ab einem Alter von 6 Jahren, sofern es eine Maskenpflicht gibt. Mit dem 01. Mai 2022 entfiel jedoch die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen und draußen ist sie ohnehin keine Pflicht mehr.

Der grüne Pass in Italien

Was ist der grüne Pass?

Der Nachweis im Sinne von 1G oder 2G heißt in Italien Green Pass, der Nachweis im Sinne von 3G dagegen heißt Super Green Pass. Da die italienischen Dokumente oder Online-Zertifikate für Ausländer nicht zugänglich sind, können Reisende den Impfpass oder die in der EU gültigen elektronischen Zertifikate in Italien verwenden.

Regeln ab dem 01. April 2022

Ab dem 01. April 2022 wird gelockert in Italien. In den Innenräumen der Restaurants ist ab dann der Zugang wieder mit 3G (geimpft, genesen oder getestet) möglich. Wie weiter oben bereits erwähnt bleibt vorerst auch die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen (nicht aber am Tisch in Restaurants) bestehen und das gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel. Allerdings: Für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist mit diesem Datum gar kein Nachweis mehr notwendig. Ab dem 01. April können auch öffentliche Ämter, Ladengeschäfte, Banken, Postämter und Tabacchi ohne Nachweis einer Impfung, Genesung oder Test betreten werden. Stadien und andere große Veranstaltungsräume draußen sind ab dem 01. April wieder mit 3G betretbar.

Weitere Lockerungen ab dem 01. Mai 2022

Der erste Mai ist ein bedeutender Stichtag rund um die Coronakrise in Italien: Die Maskenpflicht sowie sämtliche Nachweise entfallen an diesem Tag auch in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch die Impfpflicht für Menschen über 50 Jahre endet in Italien mit dem 15. Juni 2022 - lediglich für medizinisches Personal bleibt vorerst weiterhin eine Impfpflicht (bis Jahresende) bestehen. Die geplanten Öffnungen sollen für eine weitestgehende Rückkehr zur Normalität sorgen.

Coronavirus in Italien: Wie geht es weiter?

Man wünscht sich eine Rückkehr zu weitestgehender Normalität - in Italien wie auch in vielen anderen Ländern. Für das Land Italien spielt dabei vor allem die beginnende Tourismussaison eine nennenswerte Rolle - auch für den Inlandstourismus. Die Öffnungen sollen bei der wirtschaftlichen Erholung helfen und wieder mehr Freiheiten schaffen. Bei steigenden Infektionszahlen sind allerdings erneute Einschränkungen jederzeit denkbar und möglich. Informieren Sie sich deshalb vor Reiseantritt weiterhin über die aktuelle Lage und eventuell einzuhaltende Vorschriften im Land und bei der Rückreise nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz.


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