Coronavirus Italien

Corona Italien aktuell: Inzidenz, Fallzahlen, Tote, Krankenhaus-Auslastung, Lage in den Regionen und Maßnahmen rund um den Coronavirus in Italien - aus italienischen Medien und von den Behörden Italiens: Entwicklung der Dinge und aktueller Stand, Regeln, Corona Zahlen Italien und mehr.

Coronavirus-Italien

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Corona Italien aktuell: Inzidenz, Fallzahlen, Tote, Krankenhaus-Auslastung, Lage in den Regionen und Maßnahmen rund um den Coronavirus in Italien - aus italienischen Medien und von den Behörden Italiens: Entwicklung der Dinge und aktueller Stand, Regeln, Corona Zahlen Italien und mehr.

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Corona Italien aktuell: Inzidenz, Fallzahlen, Tote, Krankenhaus-Auslastung, Lage in den Regionen, aktuelle rund um den Coronavirus in Italien: Entwicklung der Dinge und aktueller Stand, Regeln, Corona Zahlen Italien und mehr.

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Corona Italien aktuell

Seit März 2020 gelten verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Italien. Nach einer verheerenden ersten Welle im Frühjahr 2020 mit vielen Corona-Todesfällen vor allem im Norden Italiens blieb der Sommer ruhig und entspannt. Eine zweite und dritte Welle folgten im darauf folgenden Herbst, Winter und auch im Frühjahr 2021. Der Spätsommer 2021 brachte eine vierte Welle, die aber dank hoher Impfquote sehr flach verlief und keine nennenswerte Probleme im Gesundheitswesen bereitete. Italien hat das ganze Land in verschiedene Zonen (rote Zone, orange Zone, gelbe Zone) eingeteilt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen. Die Einteilung mit teilweise Sperrzonen wird ständig überarbeitet, so dass man sich auf kurzfristige Änderungen rund um den Coronavirus einstellen muss. Hinzu kommen teils lokale rote oder dunkelorange Zonen, die auf der großen Übersichtskarte nicht erkennbar sind und die in der Regel sehr kurzfristig festgelegt werden. Sie dem dem 01. Mai 2021 waren schrittweise Öffnungen im Gange, die auch das Reisen innerhalb Italiens wieder erleichterten. Mit erneut steigenden Zahlen und der Ausbreitung von Omikron in Italien wurden auch Regelungen im Land sowie für die Einreise wieder verschärft.

Liebe Seitenbesucher, auf dieser Seite informieren sich täglich mehr als 10.000 Menschen über die Lage rund um den Coronavirus in Italien. Über das große Interesse freue ich mich selbstverständlich. Aufgrund der Lage und meiner persönlichen Situation: Ich bitte dringend darum von Anrufen, E-Mails oder Nachrichten auf sozialen Medien abzusehen. Die Reiseplanung dieser Tage mag nicht ganz einfach sein, aber ich betreibe keine kostenlose Hotline für Reiseplanungen. Ich kann zudem nicht die Funktion von Botschaften, auswärtigen Ämtern, Gesundheitsämtern oder ähnlichen Einrichtungen übernehmen. Spezifische Fragestellungen bitte ich deshalb an entsprechende Institutionen zu richten.


Fallzahlen Corona, Impfungen, Krankenhausauslastung und Inzidenz Italien

Inzidenz Italien

21. Januar 2021

Die 7-Tage-Inzidenz erlaubt eine grobe Einschätzung der Gesamtlage in Italien. Die 7-Tage-Inzidenz in Italien weist einen stark steigenden Trend auf. Allerdings gibt es regional erhebliche Unterschiede. Welche Gegenden am stärksten betroffen sind, findet sich weiter unten auf dieser Seite. Italien kämpft derzeit zudem mit Testkapazitäten, die die Werte beeinflussen.

2.131

Fallzahlen Italien

21. Januar 2022

Während häufig alle Infizierten als Fälle gezählt werden, ist der Blick auf das Gesundheitswesen eine deutlich aufschlussreichere Zahl. Der Trend weist insgesamt eine steigende Tendenz auf. Die Werte zeigen die Belegung auf Intensivstationen und Belegung in Krankenhäusern (ohne Intensivversorgung) mit Covid-Patienten.

1.707 (+9)

21.192 (+165)

Imfpungen Italien

21. Januar 2022

Die Impfkampagne hat Einfluss auf die Entwicklung der Fallzahlen und auf die Entwicklung im Gesundheitswesen.

  • Mindestens eine Impfung: 87,08%.
  • Zwei Impfungen: 79,75%.
  • Drei Impfungen: 49,34%.

Coronavirus Italien: Die Regionen.

21. Januar 2022

Die 7-Tage-Inzidenz in den Regionen Italiens stellt sich wie folgt dar. Der Trend weist eine steigende Tendenz auf.

  • 7-Tage-Inzidenz Aostatal: 2.483
  • 7-Tage-Inzidenz Piemont: 2.241
  • 7-Tage-Inzidenz Lombardei: 2.107
  • 7-Tage-Inzidenz Ligurien: 2.654
  • 7-Tage-Inzidenz Trentino-Südtirol: 3.255
  • 7-Tage-Inzidenz Venetien: 2.589
  • 7-Tage-Inzidenz Friaul: 2.447
  • 7-Tage-Inzidenz Emilia-Romagna: 2.793
  • 7-Tage-Inzidenz Toskana: 2.215
  • 7-Tage-Inzidenz Marken: 2.582
  • 7-Tage-Inzidenz Umbrien: 1.584
  • 7-Tage-Inzidenz Latium: 1.531
  • 7-Tage-Inzidenz Abruzzen: 1.978
  • 7-Tage-Inzidenz Molise: 1.123
  • 7-Tage-Inzidenz Kampanien: 2.034
  • 7-Tage-Inzidenz Apulien: 3.172
  • 7-Tage-Inzidenz Basilikata: 1.259
  • 7-Tage-Inzidenz Sardinien: 593
  • 7-Tage-Inzidenz Kalabrien: 865
  • 7-Tage-Inzidenz Sizilien: 1.108

Neuinfektionen Italien

Das folgende Diagramm zeigt aktuelle Fallzahlen beziehungsweise den Verlauf der Corona-Neuinfektionen in Italien (geglätteter Verlauf). Der Gesamtverlauf macht keine Aussage über einzelne Regionen oder Provinzen. So wie auch in anderen Ländern entwickeln sich in Italien Hotspots mit höheren Infektionszahlen und Gegenden, in denen es deutlich weniger Neuinfektionen und Fälle gibt. Detaillierte Informationen über die Fallzahlen vor Ort finden sich weiter unten auf dieser Seite. Tipp: Fahren Sie mit der Maus über die Kurve, um die Werte im Einzelnen zu sehen.


Diagramm by Andrea-Claudia Delp, www.italien-inside.info. This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License. Creative Commons License.

Patienten und Todesfälle in Italien

Das folgende Diagramm zeigt den Verlauf der Hospitalisierungen (Anzahl der Patienten im Krankenhaus) in Italien, die Zahl der Todesfälle und die Zahl der Intensivpatienten. Die Werte zeigen den Durchschnitt pro Woche. Die Entwicklung der Neuinfektionen macht sich zeitlich versetzt vor allem bei den Patienten in Krankenhäusern und anhand der Zahl der Todesfälle bemerkbar. Ein Minuswert steht für sinkende Zahlen bei den Krankenhausaufenthalten, auf den Intensivstation und bei den Todesfällen. Die Werte der Krankenhausaufenthalte und Intensivpatienten werden zukünftig eine deutliche größere Rolle bei der Einschätzung der Lage spielen. Tipp: Fahren Sie mit der Maus über die Kurven, um die Werte im Einzelnen zu sehen.

In der Kalenderwoche 03 im Januar 2022 gibt es eine Nachkorrektur der Daten. Deshalb zeigt die Kurve vermeintliche Verbesserungen, an der Situation hat sich aber insgesamt nichts geändert.

Diagramm by Andrea-Claudia Delp, www.italien-inside.info. This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License. Creative Commons License.

Fallzahlen: Die Auslastung der Intensivbetten in Italien

Allgemein wird davon ausgegangen, dass eine Auslastung von etwa 50 bis maximal 60% die Kapazitätsgrenze markiert, denn Coronapatienten sind besonders pflegeintensiv. Die Region Umbrien hat im Gegensatz zu anderen Regionen nach dem Frühjahr keine zusätzlichen Intensivplätze angeschafft. Die Verfügbarkeit ist dort also gemessen an der Bevölkerungszahl knapper als anderswo. In Italien spielt derzeit die Auslastung der Intensivbetten eine erhebliche Rolle für die Frage nach Einschränkungen. Mehr zu den Zoneneinteilungen siehe weiter unten auf dieser Seite.

  • Eine Region erreicht eine Auslastung von 10%: Es entsteht eventuell eine gelbe Zone.
  • Eine Region erreicht eine Auslastung von 20%: Es entsteht eventuell eine orange Zone.
  • Eine Region erreicht eine Auslastung von 30%: Es entsteht eventuell eine rote Zone.

Das Erreichen der Grenzwerte alleine begründet noch keine Veränderung bei den Zonen. Dafür müssen die genannten Werte deutlich überschritten sein und weitere Kriterien für die Zoneneinteilung kommen hinzu. Für die Einrichtung roter Zonen besteht eine ergänzende Regelung: Werden die Krankenhausbetten (nicht Intensivbetten) zu 40% von Coronapatienten ausgelastet, so begründet das ebenfalls eine rote Zone.

Alle Diagramme auf dieser Seite: By Andrea-Claudia Delp, www.italien-inside.info. All charts are licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License. Creative Commons License.


Aktuelles und Regelungen: Einreise Italien, Maskenpflicht, Grüner Pass, Einteilung in Zonen (weiß, gelb, orange, rot), Tests in Italien und mehr

Corona und Covid-19: Chronologie einer Pandemie in Italien

Die Viruserkrankung Covid-19 ist in Europa angekommen und es trifft Italien besonders hart. Gegen Ende Februar 2020 treten in Italien verstärkt Fälle von Infektionen, Erkrankungen und Intensivpatienten auf - zunächst nur im Norden des Landes. Die weitere Entwicklung offenbar ein Drama bisher unbekannten Ausmasses: Das Gesundheitssystem bricht zusammen, Italien steht unter Lockdown - das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben kommt praktisch zum erliegen. Die wichtigsten Ereignisse in chronologischer Reihenfolge - mit aktuellen News zum Thema Coronavirus in Italien:

Beginn der Coronakrise in Italien

+++ So fing es an - Beginn der Krise +++ 23.03.2020

In der zuerst betroffenen norditalienischen Region Lombardei wurden Schulen bis Ende März geschlossen - Teile der Provinz Lodi wurden zur "Zona Rossa" - rote Sperrzone. Dazu gehörten die Kommunen Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano. Innerhalb dieser Sperrzone ist das öffentliche Leben praktisch zum Erliegen gekommen; das Gebiet ist abgeriegelt. Rund um die rote Zone lag eine gelbe Zone, mit nicht ganz so starken Einschränkungen. Museen und andere öffentliche Einrichtungen in der Lombardei blieben ebenfalls geschlossen. Der berühmte Karneval von Venedig wurde abgesagt. In der Gemeinde Vo bei Padua wurde das öffentliche Leben ebenfalls im ersten Schritt weitestgehend aufgrund einer Sperrzone lahm gelegt.

Höhepunkt der Coronakrise im Frühling

+++ Das Frühjahr in Italien +++ 24.02.2020 bis 27.03.2020

Bis zu 1.000 Tote an einem Tag hatte Italien zu verzeichnen, es kam zu Hamsterkäufen und Italien wurde in einen Lockdown-Zustand versetzt. Zu den traurigsten Bildern des Jahres gehörte das Einrücken des Militärs in Bergamo, da man Engpässe bei deKrematiorien hatte. In Gefängnissen Italiens kam es zu Aufständen aufgrund verhängter Besuchsverbote. Die Inseln Sizilien und Sardinien wurden komplett abgeriegelt. Flüge wurden gestrichen, Fähren fuhren nicht mehr - die Städte Italiens waren aufgrund der Ausgangssperren geisterhaft leer. Besonders stark betroffen war die Region Lombardei mit den Provinzen Brescia und Bergamo. In Süd- und Mittelitalien dagegen kam es glücklicherweise zu keiner nennenswerten Ausbreitung des Coronavirus.

Italien: Ein ruhiger Sommer 2020

+++ Das Ende der ersten Welle +++ 05.04.2020 bis 31.07.2020

Die Zahl der Neuinfektionen wie auch Todesfälle und Patientenzahlen sanken im Verlauf der Monate April und Mai immer weiter. Mit dem 03. Juni 2020 konnte Italien die Grenzen wieder öffnen: Eine Einreise war wieder möglich, der Tourismus lief langsam an. Weiter sinkende Zahlen sorgten auch für Öffnungen bei Museen, Restaurants, Bars und in anderen Einrichtungen. Im Verlauf des Sommers konnte Italien aufatmen: Die Zahlen blieben niedrig. Die Strände Italiens während der Sommersaison zeigten sich erstaunlich gut gefüllt - vor allem aufgrund des Inlandstourismus. Große Kulturstädte wie Rom, Florenz, Pisa oder auch Padua oder Venedig dagegen verbuchten Milliarden Verluste. Der Grund: Man ist dort auf internationalen Tourismus angewiesen. Dieser blieb in weiten Teilen aufgrund weltweiter Reisebeschränkungen aus.

Die zweite und dritte Welle im Winter 2020/2021

+++ Im Winter in Italien +++

Die Zahl der Neuinfektionen in Italien nahm im Verlauf des frühen Herbstes wieder zu. Der Höhepunkt der zweiten Welle war im November 2020 erreicht - mit rund 40.000 festgestellten Neuinfektionen pro Tag. Die Skisaison musste ausfallen, einige Regionen wie Südtirol oder das Aostatal mussten mit hohen Inzidenzwerten über 500 kämpfen. Ein Ende der dritten Welle zeichnete sich wie bereits im Vorjahr ab Mai ab.

Coronavirus Italien aktuell: Öffnungen und sinkende Fallzahlen

+++ Update +++ 24.11.2021, 20:30 Uhr
Italien führt neue Regeln ein: Im Land werden ab dem 06. Dezember 2021 Hotels und auch der öffentliche Nahverkehr den 3-G-Regeln unterworfen - bisher bestand diese Regelung nur für andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Für Flugzeuge, Züge und Fähren gilt ebenfalls die 3G-Regelung. Für Restaurants, Bars, Kinos, Schwimmbäder, Theater, Museen und ähnliche Einrichtungen wird der Zugang aber ab dem 06. Dezember 2021 auf 2G (geimpft oder genesen) verschärft. In Italien ist im Zusammenhang mit der teilweisen Verschärfung auf 2G auch die Rede vom "Super Green Pass". Dabei handelt es sich schlicht um die europäischen Zertifikate für Impfungen und Genesungen. Innerhalb Europas gelten selbstverständlich auch Zertifikate aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz in Italien. Mehr zur Gültigkeit der Zertifikate für Tests, Impfungen und Genesungen findet sich weiter unten auf dieser Seite. Die Gültigkeitsdauer von Impfungen verkürzt sich mit dem 06. Dezember 2021 zudem auf 9 Monate (derzeit sind es noch 12 Monate).

+++ Update +++ 01.12.2021, 08:12 Uhr
Südtirol (Provinz Bozen) wird ab kommendem Montag (06. Dezember 2021) zur gelben Zone.

+++ Update +++ 15.12.2021, 18:45 Uhr
Italien führt neue Regelungen ein: Zunächst wurden die aktuellen Regelungen, die seit dem 06. Dezember 2021 gelten, bis zum 31. März 2022 verlängert. Damit gilt weiterhin weitestgehend 2 G innnerhalb Italiens - etwa beim Restaurantbesuch. Nicht-Geimpfte Einreisende aus der EU oder der Schweiz müssen sich für fünf Tage nach der Einreise nach Italien in Quaränte begeben und einen negativen Test nach der Einreise nachweisen. Einreisende aus der EU und der Schweiz mit Impfung müssen sich vor der Einreise nach Italien zusätzlich testen lassen - mit einem Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder einem PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Diese neue Einreiseregelung gilt von 16. Dezember 2021 bis 31. Januar 2022. Eine wichtige Ausnahme gilt für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren: Diejenigen, die mit ihren Eltern nach Italien einreisen unterliegen den Regeln ihrer Eltern. Sind die Eltern also gemipft und getestet oder genesen, so müssen die Kinder selbstverständlich keine Quarantäne auf sich nehmen, weil sie nicht getestet oder geimpft sind.

+++ Update +++ 24.12.2021, 09:50 Uhr
Italien hat bis 31. Januar 2021 verschärfte Corona-Regelungen erlassen, die auch in weißen Zonen gelten. Darüber hinaus ändern die neuen Regeln nichts an den Farbeinteilungen, die sich zwischen Weihnachten und Silvester oder auch später immer noch stets ändern können. Verpflichtend wird erneut eine Maskenpflicht auch außen. Wo Mindestabstände nicht einhaltbar sind, muss eine Maske getragen werden. Verboten wurden Festlichkeiten auf öffentlichen Plätzen, Diskoteken und ähnliche Einrichtungen müssen schliessen. Ab Februar 2022 gilt eine vollständige Impfung nur noch 6 Monate lang - ohne Booster gilt man ansonsten als "ungeimpft". In öffentlichen Verkehrsmitteln, Kinos, Theatern, Stadien sind nun auch FFP2-Masken zu tragen. Beschlossen wurden auch verstärkte Grenzkontrollen. Die 2G-Regelung galt bisher nicht für einen schnellen Café an der Bar. Das ändert sich nun ebenfalls: Der Zugang zu Bars oder Restaurants ist nur noch mit 2 G erlaubt. 2G gilt auch für Museen, Schwimmbäder, Sportstätten, Kulturzentren und alle Freizeiteinrichtungen. Zudem hat Italien einen traurigen Rekord erreicht: Noch nie zuvor gab es so viele Infektionen wie am gestrigen 23. Dezember 2021: Rund 44.000 an einem Tag - inbesondere in der Lombardei. Der Anteil der Infektionen mit der neuen Omikron-Variante in Italien wird mit etwa 28% beziffert, in der Lombardei liegt er schon jetzt bei 40%. Mit einer weiteren Ausbreitung muss insofern gerechnet werden.

+++ Update +++ 29.12.2021, 19:25 Uhr
Die Infektionszahlen in Italien steigen weiterhin - mit täglich neuen Rekordwerten seit Beginn der Pandemie und heute mit 98.030 neuen Infektionen. Davon sind alleine in der Lombardei rund 32.000 Infektionen zu verzeichnen. Die Inzidenzen sind in Norditalien sowie in der Region Umbrien besonders hoch und übersteigen in der Lombardei wie auch in Umbrien nun den Wert von 1.000 - Tendenz weiter steigend. Die öffentlichen Feierlichkeiten für Silvester wurden überall in Italien verboten und abgesagt. Italien hat darüber hinaus die ausführenden Organe angewiesen, zu Silvester verschärfte Kontrollen über die Einhaltung der aktuellen Bestimmungen durchzuführen.

+++ Update +++ 30.12.2021, 13:00 Uhr
Deutschland erklärt Italien neben Kanada und Malta sowie San Marino, das mitten in Italien liegt, zum Hochrisikogebiet. Die Einstufung ist ab dem 01. Januar 2022 gültig. Wer aus Italien nach Deutschland einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss ab diesem Zeitpunkt für zehn Tage in Quarantäne. Eine Befreiung aus der Quarantäne ist frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test möglich. Kinder unter sechs Jahren müssen bei Einreise aus Hochrisikogebieten für fünf Tage in Quarantäne. Die digitale Einreiseanmeldung bleibt weiterhin bestehen (siehe weiter unten auf dieser Seite). Vollständig Geimpfte und Genesene können über das PDF, das zur Bestätigung der Einreiseanmeldung versand wird, den Impf- oder Genesenennachweis hochladen und sich damit aus der Quarantänepflicht bei Einreise nach Deutschland aus Italien befreien. Vorsicht! Die Regelung für Kinder galt in der Vergangenheit bis 12 Jahre - die Altersgrenze wurde auf 6 Jahre gesenkt. In vielen Berichten und auf sozialen Medien kursiert noch die Altersgrenze von 12 Jahren.

+++ Update +++ 31.12.2021, 16:35 Uhr
Die italienische Regierung verkündet, dass inzwischen die Variante Omikron bei einer Ausbreitung von 21% aller Fälle in Italien liegt - der größe Teil davon vorerst noch in der Lombardei mit einem Anteil von inzwischen 65%. Mit 144.243 Neuinfektionen am heutigen Tag (davon alleine 41.458 in der Lombardei, 16.886 in der Toskana und 15.587 in Kampanien weisen die Infektionszahlen weiterhin stark nach oben. Am kommendem Montag werden die Regionen Lombardei, Latium (mit Rom), Piemont und Sizilien zur gelben Zone. Die bestehenden gelben Zonen werden nicht aufgehoben. Damit sind mit dem neuen Jahr weite Teile Italiens gelb.

+++ Update +++ 05.01.2022, 18:08 Uhr
Auch im Verlauf des Nachmittags heute gibt es keinerlei Entwarnung: 189.109 Neuinfektionen wurden in den letzten 24 Stunden festgestellt, die Inzidenz in Italien ist auf 1.368 gestiegen. Anstiege gibt es im ganzen Land - in Süditalien sind sie aber vorerst noch relativ gering. Im italienischen Parlament wird die Einführung einer Impfpflicht diskutiert, die gegebenenfalls ab einem Alter von 50 Jahren gelten soll. Bisher gibt es aber keine Einigung in dieser Sache.

Besonders stark betroffen von hohen Infektionszahlen sind mehrere Provinzen Italiens - vor allem im Norden des Landes: Die Provinz Pavia in der Lombardei mit einer Inzidenz von 2.235, Mailand (Lombardei) mit 2.538, Rimini (Emilia-Romagna) mit 2.315 und Perugia (Umbrien) mit 2.047. Nachdem die hohen Werte zunächst nur für Norditalien relevant waren, weist nun auch Mittelitalien mit der Toskana besonders viele Corona-Neuinfektionen auf: Arezzo mit einer Inzidenz von 2.275, Pisa mit 2.385, Siena mit 2.631, Pistoia mit 2.145, Prato mit 2.503, Lucca mit 2.126 und vor allem Florenz mit einer Inzidenz von derzeit 3.058 führen die Werte in Italien an.

+++ Update +++ 06.01.2022, 21:15 Uhr
Italiens Ministerrat hat eine Impfpflicht über 50 beschlossen, die mit der Veröffentlichung des entsprechenden Dekrets in Kraft tritt. Wer über 50 ist, muss sich ab sofort in Italien gegen Covid19 impfen lassen. Die Strafe für über 50jährige, die nicht geimpft sind, beträgt 100 Euro - ab dem 01. Februar wird diese wohl fällig. Damit ist klar: Bis Monatsende soll jeder über 50 in Italien geimpft sein. Das soll laut einiger italienischer Medien wohl auch für Einreisende aus der EU und der Schweiz oder anderer Länder gelten. Wer in Italien arbeiten will, muss für den Zugang zum Arbeitsplatz ebenfalls nachweisen, genesen oder geimpft zu sein. Ausnahmen von dieser Impfpflicht für besonders gefährdete Altersgruppen gibt es in Italien nur aus gesundheitlichen Gründen. Neu ist auch: In Ladengeschäften, Banken, beim Friseur und in anderen öffentlichen Gebäuden gilt ab sofort 3G. Nur Apotheken und der Lebensmitteleinzelhandel sind von den Regelungen befreit. Für weitere Details - etwa der Umgang mit Genesenen im Rahmen der Impfpflicht - und eine finale Bestätigung muss die Veröffentlichung des Dekrets abgewartet werden.

+++ Update +++ 08.01.2022, 21:15 Uhr
Das Dekret zur Impfpflicht in Italien wurde veröffentlicht und ist damit in Kraft getreten. Tatsächlich gilt die Impfpflicht ab 50 auch für "Bürger anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit Wohnsitz im Hoheitsgebiet des Staates Italien sowie für ausländische Staatsbürger, die einen Wohnsitz in Italien haben oder die bei der italienischen Krankenversicherung eingeschrieben sind.". Darüber hinaus gilt die Regelung für alle Ausländer, die sich regelmässig in Italien aufhalten: Zum Arbeiten, aus familiären Gründen oder ähnlichem. Die einzige Ausnahme von der Impfpflicht besteht für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können (eine Bestätigung des Hausarztes oder Impfzentrums ist in diesem Fall notwendig). Wer also nur ein- oder zweimal im Jahr in Urlaub nach Italien fährt, ohne dort zu arbeiten, ist - soweit bisher einschätzbar - von der Impfpflicht ausgenommen. Die komplexen Texte im Gesetz müssen aber zunächst juristisch eingeschätzt werden, bevor eine finale Aussage für Urlauber möglich ist. Die Bußgelder bei Verstoß werden im Dekret ausdrücklich auf 100 Euro festgelegt. Arbeitnehmer müssen ebenfalls eine Impfung nachweisen in Italien. In diesem Fall wird ein Verstoß gegen die Impfpflicht sogar mit 600 bis 1.500 Euro festgelegt. Die Regelung gilt bis zum 15. Juni 2022.

+++ Update +++ 08.01.2022, 11:00 Uhr
Auf Sizilien sind zahlreiche Gemeinden zur orangen Zone erklärt worden. Darunter sind unter anderem Caltanissetta, Canicatti, Nicosia, Agira, Aidone, Assoro, Barrafranca, Calascibetta, Catenanuova, Centuripe, Cerami, Enna, Gagliano Castelferrato, Leonforte, Nicosia, Nissoria, Piazza Armerina, Pietraperzia, Regalbuto, Sperlinga, Troina, Valguarnera Caropepe und Villarosa, Capizzi, Augusta, Avola, Canicattini Bagni, Carlentini, Floridia, Francofonte, Lentini, Melilli, Noto, Pachino, Palazzolo Acreide, Portopalo di Capo Passero, Priolo Gargallo, Rosolini, Syrakus, Solarino und Sortino sowei auch Caronia, Santa Lucia del Mela, Ribera und Gravina. Die Regelung gilt vorerst mindestens bis zum 12. Januar 2022.

+++ Update +++ 14.01.2022, 18:15 Uhr
Die Region Aostatal mit einer Inzidenz über 3.000 wird ab kommendem Montag orange Zone mit verhältnismässig starken Einschränkungen. Die Durchdringung mit der Omikron-Variante beträgt offiziellen Angaben zufolge in Italien zwischenzeitlich 81% der festgestellten Infektionen mit dem Coronavirus. Venetien, Sizilien, Piemont und die Lombardei sowie die anderen gelben Zonen bleiben weiterhin in der gelb. Neu ist der Eintritt Kampaniens in die gelbe Zone ab kommendem Montag. Italien kämpft weiterhin mit rund 200.000 Neuinfektionen pro Tag.

+++ Update +++ 18.01.2022, 18:15 Uhr
Italien hat weiterhin hohe Fallzahlen zu verzeichnen - heute mit rund 228.000 neuen festgestellten Infektionen. Auch die Zahl der Todesfälle steigt derzeit deutlich auf heute 434 an einem Tag. Die Gesamtinzidenz für Italien liegt am heutigen Tag bei 2.086. Trentino-Südtirol mit einer Inzidenz von 3.043 liegt derzeit am höchsten, während Sardinien mit einer Inzidenz von 537 die niedrigsten Werte aufweist.

+++ Update +++ 21.01.2022, 20:15 Uhr
In der kommenden Woche gibt es in Italien neue Einschränkungen aufgrund des Coronavirus und Covid-19: Sardinien und Apulien werden gelbe Zonen. Piemont, Friaul, Abruzzen und auch Sizilien werden zur orangen Zone. Derzeit führt Südtirol (Provinz Bozen) die Tabelle der Inzidenzwerte in Italien mit einer Inzidenz von 3.554 an. Über einer Inzidenz von 3.000 liegen aber auch Forli-Cesena sowie Rimini in der Emilia-Romagna, Barletta-Andria-Trani und Brindisi sowie Tarent und Bari in Apulien.

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Aktuelles und mehr: In der Italien Facebook Gruppe zu Italien Inside kann man auf dem Allerneuesten Stand bleiben.

Coronavirus Italien: Karte der aktuellen Zonen in Italien

In Italien gilt eine Einteilung in Zonen unterschiedlichen Risikos wie folgt: Insbesondere in den roten Zonen (Zone Rosse) und orangefarbenen Zonen (Zone Arancione) gelten Beschränkungen in der Reisefreiheit, aber auch noch weitere Regeln sollen bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens helfen. Vorsicht - es gelten unter Umständen lokal abweichende Regelungen. Die Einteilung bleibt bis mindestens einschließlich kommenden Sonntag bestehen. Jeden Freitag wird die Einteilung in Italien neu entschieden. Die neuen Regelungen in Italien sehen die Auslastung der Intensivbetten als Grundlage für die Zoneneinteilung vor.

Risikogebiete-Sperrzonen-Italien

Urlaub in Italien: Die Öffnungen ab April/Mai 2021

Die Einteilung in Zonen bringt unterschiedliche Regelungen mit sich. Die Maskenpflicht und andere Grundregeln wie das Halten von Abstand bleiben bestehen. Hier sind die wichtigsten Rahmenbedingungen:

Weiße Zone

In weißen Zonen gelten vorübergehend neben den AHA-Regeln verschärfte Regelungen bezüglich der Maskenpflicht drinnen wie draußen. Ausgangssperren gibt es in weißen Zonen nicht. Je nach Region kann es in weißen Zonen aber zu einzelnen Regelungen kommen, die vom Rest Italiens abweichen. Mehr zur Maskenpflicht siehe weiter unten. Darüber hinaus gelten landesweite Einschränkungen im Sinne der 2G oder 3G beim Zutritt zu Restaurants, öffentlichen Einrichtungen, Events und anderem (siehe Newsbereich).

Gelbe Zone

Hotels sind geöffnet. Restaurants und Bars sind auch am Abend geöffnet - mit Außengastronomie und Abstandsregelungen. Supermärkte, Apotheken, Drogerien und Tabacchi sowie andere Ladengeschäfte sind offen - auch an Feiertagen und Wochenenden. Casinos, Kinos und ähnliches dürfen ab dem 01. Juni wieder öffnen - genauso wie Fitnessstudios und die Innenräume von Restaurants. Auch Museen sind geöffnet, am Wochenende wird allerdings eine vorherige Anmeldung benötigt. Freibäder, Pools, Wochenmärkte, Schwimmbäder innen, Konferenzen, Strandbäder, Museen, Fitnessstudios, Innenräume von Restaurants, Kinos, Theater und Ladengeschäfte sind geöffnet. Mehr zur Maskenpflicht siehe weiter unten.

Orange Zone

Bars sind von 5 bis 18 Uhr für den Außer-Haus-Verkauf offen, Restaurants dürfen unbegrenzt außer Haus verkaufen, für die Mitnahme dürfen sie bis 22.00 Uhr öffnen (aber man darf dort nicht sitzen). Die Geschäfte sind geöffnet, die Einkaufszentren sind am Wochenende geschlossen. Apotheken, Parapharmazien (Drogerien), Lebensmittelgeschäfte, Tabakläden, Zeitungskioske, Buchläden, Gärtnereien und andere Geschäfte für notwendige Waren dürfen auch in Einkaufszentren geöffnet bleiben. Museen, Ausstellungen, Theater, Kinos, Turnhallen und Schwimmbäder sind geschlossen. Die Gemeinde darf nicht verlassen werden - das Haus darf nur einmal am Tag verlassen werden. Die einzige Ausnahme: Wohnt man in einer Gemeinde mit weniger als 5.000 Einwohnern, so ist die Bewegung in einem Radius von 30 km erlaubt - nicht aber zu den Provinzhauptstädten. Es gilt eine Ausgangssperre von 22.00 bis 05.00 Uhr. Mehr zur Maskenpflicht siehe weiter unten.

Rote Zone

Restaurants und Bars müssen schließen und dürfen bis 22.00 Uhr außer Haus verkaufen (hier gelten lokal teilweise abweichende Regeln). Nur noch der wichtige Einzelhandel darf öffnen. Die Gemeinde darf nicht verlassen werden, es gilt der Grundsatz: Aus dem Haus gehen ist nur unter wichtigen Umständen erlaubt (Arbeit, gesundheitliche Gründe, kurze Spaziergänge in der Nähe des Hauses). Es gilt ebenfalls die Ausnahmeregelung für Orte mit weniger als 5.000 Einwohnern wie in der orangen Zone. Es gilt eine Ausgangssperre von 22.00 bis 05.00 Uhr. Mehr zur Maskenpflicht siehe weiter unten.

Einreise nach Italien

Mit dem Dezember 2021 darf man in Italien wieder ohne Quarantäne einreisen, sofern man aus der EU oder der Schweiz und nicht aus einem Risikogebiet einreist und sich an die unten genannten Regelungen hält. Unabhängig davon, welche Farbe die Zone hat, in die man nach Italien einreist, gelten mindestens bis 31. März 2022 drei Alternativen für die Einreise:

  • Die Einreise ist möglich mit Impfung und einem Test (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden). Die Regelung gilt ab einem Alter von 6 Jahren. Ein Schnelltest aus einer Apotheke mit Bestätigung (auch in deutscher Sprache) genügt hierfür. Gültig sind auch die Tests in Testzentren vor großen Bäumärkten oder Gewerbezentren (Antigen-Schnelltests). PCR-Tests sind dagegen zwar zulässig - in der Regel aber unpraktisch, weil das Ergebnis nicht schnell genug da ist. Die Impfung ist derzeit noch 9 Monate lang ab Datum der Vollständigkeit gültig. Ab dem Februar aber ist eine vollständige Impfung nur noch 6 Monate gültig. Mit einer Booster-Impfung wird die Gültigkeit wieder hergestellt.
  • Die Einreise ist für Nicht-Geimpfte bis 50 Jahre nur noch mit Quarantäne möglich. Die Quarantäne bei Einreisenden aus der EU oder Schweiz muss 5 Tage lang eingehalten werden und zum Abschluss ist ein negativer Test vor Ort notwendig. Die Einreise für Nicht-Geimpft ab 50 Jahren, die einen Wohnsitz vor Ort haben oder bei der italienischen Krankenversicherung eingeschrieben sind oder sich regelmässig vor Ort aufhalten (etwa zum Arbeiten oder aus familiären Gründen) kann aufgrund der aktuellen Regelungen mit einem Bußgeld von 100 Euro im Standardfall, aber auch 600 bis 1.500 Euro (bei Arbeitnehmern in Italien) belegt werden, denn in Italien gilt eine Impfpflicht ab der Vollendung des 50. Lebensjahres.
  • Wer bereits Corona hatte und als genesen gilt, kann ebenfalls einreisen - ohne Test und ohne Impfung. Hier gilt eine Frist von 6 Monaten, länger darf die Erkrankung/Infektion nicht her sein. Der Nachweis erfolgt über Unterlagen von Kliniken oder Testzentren (der in der Vergangenheit liegende positive Test gilt als Nachweis).

Darüber hinaus sollten einige weitere Regelungen im Rahmen der Einreise beachtet werden:

  • Ergänzend ist das Ausfüllen des Europäischen Formulars dPLF notwendig für die Einreise: European Digital Passenger Locator Form. Das Formular dPLF erfordert unter anderem die Angabe einer 'Ankunftsstation'. Damit ist der Grenzübergang gemeint. Viele Grenzübergänge fehlen in der Auswahlliste, bitte in diesem Fall "Divers" anklicken und von Hand eine Eintragung vornehmen. Der Zielort muss nicht angegeben werden - das ist wichtig für diejenigen, die entlang mehrere Stationen unterwegs sind.

  • Zusätzlich sollte gegebenenfalls eine Selbsterklärung (Autocertificazione) ausgefüllt und stets mitgeführt werden: Selbsterklärung als PDF. Es besteht Unklarheit, ob dies tatsächlich noch nötig ist. Wer will, druckt es aus und nimmt es vorsichtshalber mit.

  • Hotels sind der 3G-Regelung unterworfen. Das bedeutet vor allem für diejenigen, die innerhalb Italiens weiter reisen, dass gegebenenfalls Tests vor Ort nötig sind, um das Hotel zu wechseln.

  • Für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren gilt gilt eine Ausnahme: Diejenigen, die mit ihren Eltern nach Italien einreisen unterliegen den Regeln ihrer Eltern. Sind die Eltern also gemipft und getestet oder genesen, so müssen die Kinder keine Quarantäne auf sich nehmen, weil sie nicht getestet oder geimpft sind.

Rückreise nach Deutschland

Für die Rückreise nach Deutschland ist aus Italien eine Nachweispflicht im Sinne der 3G gültig. Wer vollständig geimpft und genesen ist, kann ohne Einschränkungen von Italien nach Deutschland reisen. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss einen Test für die Einreise nachweisen können. Die Verpflichtung zum Nachweis im Sinne der 3G gilt in Deutschland ab einem Alter von 12 Jahren. Der Test muss vor der Einreise erfolgen - also in Italien oder auch vor der Grenze in Österreich oder der Schweiz. Das Ausfüllen eines Formulares für die Rückreise nach Deutschland ist nicht erforderlich. Mit dem 01. Januar 2022 verschärfen sich die Regeln für die Rückreise nach Deutschland, da Italien als Hochrisikogebiet eingestuft wurde. Ohne vollständige Impfung oder Genesung ist eine Quarantäne von 10 Tagen erforderlich, aus der man sich nach 5 Tagen freitesten kann. Kinder unter 6 Jahren müssen für 5 Tage in Quarantäne nach Einreise - die Quarantäne endet in diesem Fall automatisch nach 5 Tagen. Geimpfte oder Genesene können über das Portal einreiseanmeldung.de den Impfnachweis oder einen Nachweis über eine vorherige Infektion hochladen, über das vorher die Einreise ohnehin angemeldet werden muss. Der Link zum Upload findet sich im PDF-Dokument der Anmeldebestätigung.

In Italien testen die Apotheken. Kostenlose Tests gibt es in Italien nur im Ausnahmefall und man muss an solchen Teststellen mit sehr langen Wartezeiten rechnen. Die Flughäfen und Häfen Italiens sowie große Bahnhöfe haben in der Regel ebenfalls eine Teststelle, aber auch dort muss wie auch in den Apotheken oft im Vorfeld ein Termin für den Test gebucht werden. Die Tests kosten in Süditalien etwas weniger, in Norditalien etwas mehr - die Preise liegen in der Regel zwischen 20,00 und 50,000 EUR für einen Test. Für den Test gelten die üblichen Regeln: Er darf nicht älter als 24 Stunden sein und ein Antigen-Schnelltest genügt. Selbsttests werden nicht akzeptiert.

Für die Schweiz und Österreich informieren Sie sich bitte bei Ihren zuständigen Behörden über die Bedingungen der Rückreise.

Maskenpflicht in Italien: Grundsätzliches und weiße Zonen

In Italien gilt unabhängig von der farblichen Einstufung einer Region in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maskenpflicht. Generell gilt: Eine FFP2-Maske muss es nicht sein, eine einfache OP-Maske genügt und auch Stoffmasken sind in Italien kein Problem. Die Maskenpflicht gilt in Italien zudem grundsätzlich ab einem Alter von 6 Jahren.

Maskenpflicht in Italien: Weiße, Gelbe, orange oder rote Zonen

In weißen, gelben, orangen oder roten Zonen gilt: Zusätzlich zur Maskenpflicht innen besteht auch draussen bei dieser Farbeinstufung einer Region eine Maskenpflicht. Die Maske muss dann immer mitgeführt werden. Sie muss getragen werden, wenn Abstände von 1,5 Meter nicht eingehalten werden können. In der Regel tragen die Bürger Italiens daher eine Maske in den Städten und Ortschaften. Beim Wandern oder an einsameren Stränden wird sie dann oft unter dem Kinn getragen. Um nicht negativ aufzufallen, ist eine Anpassung an dieses Verhalten sinnvoll. In Restaurants gilt auch in gelben, orangen oder roten Zonen, dass die Maske im Restaurant am Tisch nicht getragen werden muss. Sobald man aber vom Tisch aufsteht - beispielsweise um zur Toilette zu gehen - muss eine Maske getragen werden. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Kinos, Theatern, Stadien sind FFP2-Masken zu tragen.

Der grüne Pass in Italien

Seit dem Dezember 2021 wird für den Zugang zu Tischen in Restaurants und Bars im Innenbereich, zu Hallenbädern (nicht aber zu Freibädern), zu Kinos, Theatern, Sportstudios und anderen Einrichtungen der "Super Green Pass" benötigt. Mit dem Super Green Pass ist die 2G-Regelung gemeint. Die Regelung gilt auch für Events wie Konzerte draussen oder Sportevents. Der elektronische Nachweis der 2G wird zwischenzeit auch für Stehtische oder am Tresen in Bars und Restaurants sowie im Außenbereich benötigt. Der grüne Pass in Italien ist der EU-Nachweis im Sinne der 2G: Vollständige Impfung, getestet innerhalb der letzten 24 Stunden mit Schnelltest oder Genesen in den letzten 6 Monaten. Die Regelung ist ab einem Alter von 12 Jahren gültig. Der italienische grüne Pass wird für den Nachweis der 2G allerdings nicht benötigt. Vielmehr gelten in Italien auch die elektronischen EU-Nachweise des jeweiligen Landes wie die CovPass App in Deutschland, der grüne Pass in Österreich oder das Covid-Zertifikat aus der Schweiz. Die Diskotheken und Clubs in Italien bleiben weiterhin geschlossen.

Tests in Italien

Wer einen Test vor Ort machen will oder muss, wird in den Apotheken Italiens fündig. Darüber hinaus arbeiten viele Campingplätze und Hotels mit Testzentren oder Apotheken zusammen, so dass man an den Hotelrezeptionen kompetente Auskünfte bekommt, wo ein Test möglich ist. Selbsttests genügen dabei nicht, ein Antigenschnelltest aber genügt. Wer eine Teststelle sucht, kann bei Google mit dem Begriff Schnelltest (Tampone rapido) plus Ortsangabe suchen - also etwa "Tampone rapido Firenze" für eine Testmöglichkeit in Florenz oder "Tampone rapido lago di Garda" für einen Test am Gardasee.


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