Capo Caccia

Das Capo Caccia auf Sardinien: Strände und Küste, Neptungrotte, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Capo Caccia

Capo Caccia

Das Capo Caccia auf Sardinien: Strände und Küste, Neptungrotte, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Capo Caccia

Capo Caccia

Das Capo Caccia auf Sardinien: Strände und Küste, Neptungrotte, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Capo Caccia

Steckbrief Capo Caccia

  • Name: Capo Caccia.
  • Lage: Sardinien bei Alghero, Provinz Sassari.
  • Höhe: 180 Meter.
  • Umgebung: Küstenlage / Strand / Steilküste mit Höhlen.

Das Capo Caccia bei Alghero gehört zu den Schönheiten der Natur auf Sardinien. Die Kalkfelsen stürzen hier 200 Meter tief fast senkrecht ins Meer. Die Beschaffenheit des Kalkes sorgt außerdem für ein großartiges Naturspektakel: Das Capo Caccia ist durchzogen von Höhlen und Grotten – Tropfsteinhöhlen, um genau zu sein. Die spektakulärste ist die Neptungsgrotte (Grotta di Nettuno) mit mehreren Sälen, die über eine steile Treppe vom Capo Caccia oder per Schiff von Alghero aus erreicht werden kann.

Lagekarte-Capo-Caccia


Karte-Capo-Caccia

Capo Caccia und Umgebung

Wo liegt das Capo Caccia und was hat es damit auf sich? Das Capo Caccia liegt im Nordwesten Sardiniens nahe der Stadt Alghero. Beim Capo Caccia handelt es sich um ein Kalksteinvorgebirge, das die Bucht von Alghero überblickt und den Golf von Porto Conte umschliesst. Der Name des Capo Caccia entstand durch die hier im 18. Jahrhundert beliebte Taubenjagd zustande. Heute werden hier keine Tauben mehr gejagt. Vielmehr hat der Tourismus Einzug gehalten. Vor allem die Höhlen entlang der Klippen gehören zu den beliebtesten Zielen Sardiniens. Oberhalb der Felsen bietet aber auch der Naturpark Porto Conte eine großartige Natur und atemberaubende Blicke auf das Mittelmeer. Habichtsadler, den Wanderfalken, die Königs- und Korsika-Möwe, Gänsegeier oder Mauersegler und viele andere Tierarten sind hier zuhause. Rundum ist auch das Meer geschützt. Einst wurde die Küste hier von Mönchsrobben bewohnt, die inzwischen aber vollständig aus der Natur rund um das Capo Caccia verschwunden sind.

Sehenswürdigkeiten Capo Caccia

Bekannt ist das Capo Caccia vor allem für die Höhlen, die sich in die steil abfallenden Kalksteinklippen gegraben haben. Die bekannteste dieser Höhlen ist die Neptunsgrotte (Grotta di Nettuno), die man mit dem Schiff oder über eine Treppe erreichen kann. Der Zugang zur Höhle kostet Eintritt. Weitere Höhlen finden sich in der Höhle von Gaurra (del Gabbiano), in der Mönchsrobbenhöhle, in der Grünen Höhle (Grotta Verde) oder Sant'Elmo, Grotta dei Pizzi e ricami, Grotta del Belvedere oder Grotta del Soffia und weiteren. Von zahlreichen Höhlen durchlöchert ist die vorgelagerte Insel Foradada - eine Kalksteinklippe, die hier vor dem Capo Caccia felsig aus den Fluten auftaucht.

Auch unterhalb der Wasseroberfläche spielt sich hier am Capo Caccia viel ab: Die Grotta di Nereo ist eine der größten Unterwasserhöhlen des Mittelmeeres. Am Meeresboden finden sich rote Korallen, was dem Küstenabschnitt hier auch den Namen Riviera del Corallo eingetragen hat. Weitere Unterwasserhöhlen finden sich in der Grotta del Sifone, in der Grotta del Tunnel, Grotta dei Portici oder Grotta di Punta Salinetto oder im Unterwasserteil der Neptungrotte wie auch der Grotta del Belvedere oder Grotta del Soffio.

Strände Capo Caccia

Das Capo Caccia selbst hat kaum Strände vorzuweisen - zu steil sind die Felsen hier. Ein kleinerer Strand findet sich im Tramariglio, der ausserhalb der Hauptsaison sogar sehr ruhig ist. Hier gibt es eine Bar, Duschen und anderen Komfort für Besucher des Capo Caccia und Umgebung. Weitere Strände finden sich vor allem in Richtung Alghero mit dem Strand Mugoni, dem Strand Baia delle Ninfe, dem Strand Maristella, Strand del Lazaretto, Strand Bombarde und Strand Punta Negra. Direkt vor Alghero liegt dann der große Sandstrand Fertilia mitsamt Hundestrand.

Umgebung: Wandern, Radfahren und Ausflüge

In direkter Nähe liegt vor allem die Stadt Alghero, die äusserst sehenwert ist. Auf dem Weg zum Capo Caccia von Alghero aus findet sich der Nuraghenkomplex Palmavera, der einen Besuch wert ist, wenn man hier ohnehin entlang fährt. Im Hinterland von Alghero kann man zahlreiche Sehenswürdigkeiten bewundern. Das Capo Caccia mit dem Naturpark Porto Conte bietet zahlreiche Wanderwege, die durch die Mittelmeerlandschaft hier im Nordwesten Sardiniens führen.

Capo-Caccia-Klippen

Rund um das Capo Caccia stürzen die Klippen senkrecht ins Meer. Der Anblick ist bezaubernd wie atemberaubend.

Nuraghe-Palmavera

Auf dem Weg von Alghero zum Capo Caccia liegt der Nuraghenkomplex Palmavera - ein Besuch lohnt sich.

Naturpark-Porto-Conte

Das Gebiet rund um das Capo Caccia ist geschützt. Der Naturpark Porto Conte bietet zahlreiche Wanderwege zum Erkunden der Umgebung.

Capo-Caccia-Sardinien

Das Capo Caccia ist einfach beeindruckend schön. Die Felsenküste ist dabei von Höhlen durchzogen. Die bekannteste ist die Neptungsgrotte.

Alghero-Uferpromenade

Ganz in der Nähe des Capo Caccia liegt Alghero mit bezaubernder Altstadt, das man bei einem Besuch in der Gegend nicht verpassen sollte.

Karte Capo Caccia

Die praktische Karte bei Google Maps zeigt das Straßennetz rund um das Capo Caccia und Alghero. Aufgrund guter mobiler Datenanbindungen in Italien und auch auf Sardinien eignet sich Google Maps sehr gut als Routenplaner für unterwegs.

Shopping auf Sardinien.

Sardinien ist zwar kein Shopping-Paradies, hat aber dennoch einige sehr gute Möglichkeiten. Auf den regionalen Märken kann man lokale Produkte kaufen. In Cagliari wartet ein großes Outlet-Center und der große Markt San Benedetto lädt täglich zum Entdecken der Köstlichkeiten der Insel ein.

Die richtige Reisezeit für Sardinien.

Badesaison auf Sardinien ist von Mai bis Ende Oktober. Auch im April können die Temperaturen schon recht warm werden, das Wasser allerdings ist dann noch verhältnismässig kalt. Dafür eigenen sich die kühleren Monate für Wanderungen, Klettertouren oder das Endecken der Kultur Sardiniens.

Weine, Küche und Spezialitäten Sardiniens.

In der sardischen Küche kommen zahlreiche Einflüsse zusammen: Afrika, Spanien und Italien liegen schliesslich nicht weit entfernt. Im Landesinneren kommt Fleisch auf den Tisch - an der Küste meist Fisch und Krustentiere oder Muscheln. Fantastisch ist auch die Käseauswahl auf der Insel.

Anreise und Unterkunft.

Sardinien lässt sich nur per Flug oder Fähre erreichen. Große Hotelburgen hat die Insel nicht, dafür schöne kleine Unterkünfte. Im Agriturismo ist man zudem ländlich auf Bauernhöfen unter gebracht, die oft auch ein Restaurant dabei haben.


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