Straßennetz und Öffentliche Verkehrsmittel Sardinien

Unterwegs auf der Insel: Auto, Motorrad, Bus, Bahn oder Fahrrad - das sollte man über die Verkehrswege auf Sardinien wissen.

Haltestelle-Sardinien

Straßennetz und Öffentliche Verkehrsmittel Sardinien

Unterwegs auf der Insel: Auto, Motorrad, Bus, Bahn oder Fahrrad - das sollte man über die Verkehrswege auf Sardinien wissen.

Haltestelle-Sardinien

Straßennetz und Öffentliche Verkehrsmittel Sardinien

Unterwegs auf der Insel: Auto, Motorrad, Bus, Bahn oder Fahrrad - das sollte man über die Verkehrswege auf Sardinien wissen.

Haltestelle-Sardinien

Sardinien besteht in weiten Teilen aus weitläufigen Landschafen, die hügelig sind oder viele Gebirge aufweisen. Die Besiedlung ist einigen Teilen recht dünn, teilweise finden sich nur wenige oder sehr kleine Ortschaften in bestimmten Gebieten. Öffentliche Verkehrsmittel kann man zwar auf Sardinien durchaus verwenden und sie funktionieren auch, aber die Entdeckung vieler Orte bleibt dennoch verschlossen, wenn man kein Auto, Motorrad oder Fahrrad hat. Mit dem Auto geht es eindeutig am schnellsten voran und es bringt einem auch zu abgelegenen Zielen. Das Fahrrad oder Motorrad ist ebenfalls gut geeignet.

Das Straßennetz auf Sardinien

Das Straßennetz auf Sardinien ist recht gut ausgebaut. Die Hauptverbindungsstraßen ähneln unserer Autobahn. Streckenweise ist allerdings die Fahrbahn recht holprig und weist Schlaglöcher auf. Allzu schnell zu fahren ist also nicht ratsam, auch wenn die sardischen Autofahrer gerne neben einem aufs Gas treten. Vorsicht mit dem Gaspedal ist ohnehin vorteilhaft, denn hier und da wird geblitzt und die Kosten für Schnellfahrer sind drastisch. Dank EU ist es auch kein Problem mehr für die Behörden, den Betrag im Nachhinein einzufordern – auch wenn Ihr schon lange aus dem Urlaub zurück seid. In den Ortschaften gilt für den Straßenzustand und auch die Geschwindigkeit das Gleiche. Teilweise sind die Straßen in einem schlechteren Zustand, als bei uns - vor allem Schlaglöcher sind problematisch. Das ist aber nicht überall der Fall, es finden sich auch sehr bequeme Abschnitte. Insbesondere in kleinen Ortschaften oder weit ab von den Ortschaften finden sich auch unbefestigte Straßen. Die werden von Regenfällen ausgespült und es bilden sich teilweise starke Schlaglöcher. Sehr vereinzelt beziehungsweise im Ausnahmefall kann es auch passieren, dass man an einer solchen unbefestigten Straße nicht mehr weiter kommt, weil ein Flusslauf im Winter oder Frühjahr die Straße blockiert oder weil die Erde aufgeweicht ist. In der Regel kommt man aber auch mit einem ganz normalen PKW gut durch. Bei Nachtfahrten sollte man aufgrund der Schlaglöcher und vor allem auf unbefestigten Straßen sehr vorsichtig sein.

In manchen Orten sind die Straßen extrem eng, insbesondere in Bergdörfern wie Jerzu oder andere. Ein großer Wagen oder ein Camper kann dort durchaus zum Problem ausarten. Beim Mietwagen ist also eher ein kleineres Fahrzeug ratsam.

Tanken und Tankstellen auf Sardinien

Etwas unbekannter als bei uns ist übrigens das Tanken mit Automaten. Das findet man auf Sardinien häufiger vor. Etwas Bargeld in der Tasche ist also kein Fehler, denn die Tankautomaten nehmen in der Regel Euro-Scheine an. Sofern die Tankstelle mit einer Person besetzt ist, könnt Ihr problemlos auch mit der Kreditkarte (VISA) bezahlen. An Tankstellen gibt es übrigens nur extrem selten eine so große Auswahl mit sonstigen Produkten wie bei uns. In den allermeisten Fällen kann man tatsächlich nur Tanken. Einige Tankstellen weisen auch eine Bar auf – das heisst, dass man dort auch einen Espresso trinken kann, eine Kleinigkeit zu Essen bekommt und Zigaretten kaufen kann.

Unterwegs mit dem Fahrrad oder dem Motorrad auf Sardinien

Für Motorradfahrer ist Sardinien ein Traum. Kurvig, bergauf, bergab – so geht es zum größten Teil auf den Straßen Sardiniens zu. Das meist gute Wetter sorgt für Fahrspass. Selbst im Frühling regnet es deutlich seltener als bei uns und das ist ideal für zwei Räder. Das Fahrrad ist eigentlich auf Sardinien nicht ratsam. Auch wenn die Insel lockt mit tollen Straßen und Wegen: Man muss recht gut trainiert sein, um hier zu bestehen. Außerdem achten die Autofahrer der Insel nicht auf Radfahrer. Das ist durchaus gefährlich. Aus diesem Grund solltet Ihr in der Gruppe fahren und Euch sehr gut sichtbar machen. Wenn sich Autos nähern, solltet Ihr vorsichtig sein und bleiben. Im Zweifelsfall lieber an die Seite fahren und viel Platz machen – so seid Ihr mit dem Rad am sichersten unterwegs.

Öffentliche Verkehrsmittel auf Sardinien: Bus und Bahn

Unterwegs mit Bus und Bahn auf Sardinien: Das kann man machen. Aber: Es ist abenteuerlich. Der Zug funktioniert recht gut, die Verbindungen sind allerdings eingeschränkt. So kann es dann schnell passieren, dass man zu einer Tageszeit in Olbia landet, zu der man einfach von dort nicht mehr weg kommt. Tickets für Bus und Bahn könnt Ihr in größeren Städten am Schalter kaufen. Ansonsten gibt es die Tickets hauptsächlich in Bars. Am besten fragt Ihr die ansässigen Bewohner nach der nächsten Haltestelle oder nach Tickets (Bigletti). Bei vielen Bars steht "Bigletti" außen an der Tür, oft ist es nur ein handgemaltes Schild. Die öffentlichen Verkehrsmittel auf Sardinien sind günstig. Für eine Langstrecke – etwa von Olbia nach Cagliari oder umgekehrt kann sich das durchaus lohnen.

Die wichtigsten Busverbindungen findet Ihr bei arst, Gruppo Turmo Travel und Deplano Bus. Daneben gibt es noch Sun Lines Elite Service, Logudoro Tours, Redentours und Sardabus. Da diese Linien aber nur auf einer einzigen Strecke fahren, sind sie für einen ersten Überblick nur am Rande der Rede wert.

Die Bahn fährt zwischen größeren Städten, vor allem zwischen Olbia, Sassari, Oristano, Cagliari, Nuoro und Carbonia ist sie ein gutes Transportmittel. Es gibt darüber hinaus noch eine kleine Strecke mit Schmalspurbahn, die aber kein komplettes Netz ergeben. Informationen und Tickets für die Hauptstrecken, die die oben genannten Orte verbinden, gibt es bei Trenitalia.

Shopping auf Sardinien.

Sardinien ist zwar kein Shopping-Paradies, hat aber dennoch einige sehr gute Möglichkeiten. Auf den regionalen Märken kann man lokale Produkte kaufen. In Cagliari wartet ein großes Outlet-Center und der große Markt San Benedetto lädt täglich zum Entdecken der Köstlichkeiten der Insel ein.

Die richtige Reisezeit für Sardinien.

Badesaison auf Sardinien ist von Mai bis Ende Oktober. Auch im April können die Temperaturen schon recht warm werden, das Wasser allerdings ist dann noch verhältnismässig kalt. Dafür eigenen sich die kühleren Monate für Wanderungen, Klettertouren oder das Endecken der Kultur Sardiniens.

Weine, Küche und Spezialitäten Sardiniens.

In der sardischen Küche kommen zahlreiche Einflüsse zusammen: Afrika, Spanien und Italien liegen schliesslich nicht weit entfernt. Im Landesinneren kommt Fleisch auf den Tisch - an der Küste meist Fisch und Krustentiere oder Muscheln. Fantastisch ist auch die Käseauswahl auf der Insel.

Anreise und Unterkunft.

Sardinien lässt sich nur per Flug oder Fähre erreichen. Große Hotelburgen hat die Insel nicht, dafür schöne kleine Unterkünfte. Im Agriturismo ist man zudem ländlich auf Bauernhöfen unter gebracht, die oft auch ein Restaurant dabei haben.


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