Oliena

Das Dorf Oliena auf der Insel Sardinien: Berge, Dorf, Sehenswürdigkeiten, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Oliena

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Das Dorf Oliena auf der Insel Sardinien: Berge, Dorf, Sehenswürdigkeiten, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

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Das Dorf Oliena auf der Insel Sardinien: Berge, Dorf, Sehenswürdigkeiten, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Oliena

Steckbrief Oliena

  • Name: Oliena.
  • Lage: Region Sardinien, Provinz Nuoro.
  • Bevölkerung: 6.947 Einwohner.
  • Fläche: 165,74 km².
  • Vorwahl: 0784.
  • Diese Ortschaften gehören mit dazu: Oliena hat keine Fraktionen (Ortschaften, die mit dazu gehören).
  • Umgebung: Gebirge und Gebirgsmassiv des Supramonte vor der Ostküste Sardiniens nahe Nuoro.

Die kleine Stadt Oliena liegt auf der Insel Sardinien unterhalb des Kalksteinmassivs Monte Corrasi - auch Supramonte di Oliena genannt - etwa 10 Kilometer von der Provinzhauptstadt Nuoro entfernt. Erste Siedlungsspuren lassen sich hier bis auf die Steinzeit zurück verfolgen und auch die Römer waren bereits in Oliena. Eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der Stadt spielte auch der Jesuitenorden, der Obstund Gemüse anbaute, Brücken, Straßen und Brunnen baute. Heute steht Oliena ganz wesentlich für die Ursprünglichkeit Sardiniens mit den umgebenden Bergen, dem alten Ortskern mit mehreren Kirchen und Grabungsstätten rundum. Auch die Küste hier in der Gegen ist beeindruckend. Die steilen Klippen mit der Buch Cala Luna, die Höhle Grotte del Bue Marino und die Schlucht Gola di Gorropu sind wesentliche Wahrzeichen des Gebietes rund um Oliena.

Lagekarte-Oliena-Sardinien

Karte-Oliena

Oliena und Umgebung

Wo liegt Oliena? Oliena liegt hinter der Küste im Osten Sardiniens im Gebirge des Gennargentu. Der bestimmende Gebirgszug hier ist der Supramonte oder Supramonte di Oliena. Rundum ragt das Kalksteingebirge relativ schroff und steil hinauf, der Berg Monte Corrasi ist 1.463 Meter hoch. Bis zur Küste zieht sich hier das Gennargentu-Gebirge. Die Küste vor Oliena ist steil und von Klippen mit kleineren Buchten und Schluchten durchzogen. Oliena selbst ist von kleinen Straßen mit Kopfsteinplaster durchzogen und der Ort ist nicht allzu touristisch. Zahlreiche Bauernhöfe liegen rund um Oliena, hier kann man die Authentizität Sardiniens und auch die traditionelle Küche der Insel inmitten der üppigen Natur rundum geniessen.

Sehenswürdigkeiten in Oliena

Altstadt Oliena

In der Altstadt von Oliena stehen die Häuser dicht beieinander. Was man von Außen nicht sehen kann: Sie haben fast alle einen Innenhof mit Brunnen, der in vergangenen Zeiten in der Regel von mehreren Familien genutzt wurde. Vom Dorfleben zeugen in Oliena auch die Murales (Wandmalereien), für die die Gegend bekannt ist. Mehrere Kirchen in Oliena sind darüber hinaus zu bewundern: Sant'Ignazio, Santa Maria, Santa Croce vom Anfang des 17. Jahrhunderts, Nostra Signora d'Itria, San Francesco Da Paola, San Lussorio in gotisch-katalanischen Stil, Su Carmene, Bonaria, San Giuseppe, Sant'Anna, Buoncammino und einige kleine Landkirchen finden sich auch rund um Oliena.

Supramonte

Die wichtigste Attraktion von Oliena ist der umgebende Gebirgszug des Supramonte. Der Monte Corrasi, zu dessen Füssen Oliena liegt, ist mit 1.463 Metern der höchste Gipfel des Supramonte. Weitere Berge finden sich hier im Carabidda (1.327 m), Ortu Hamminu (1.331 m) und Sos Nidos (1.348 m). Die Gegend wird wegen der Berge auch "Sardische Dolomiten" genannt. Adler, die seltenen Mufflos, Steineichen, Mastixbäume, Erdbeerbäume, Ebereschen, Wildschweine, die sardische Wildkatze, Marder, Wiesel und Hasen sowie viele weitere Tiere sind im teils sehr schwer zugänglichen Gebiet des Supramonte zuhause. Die Natur hier gedeiht und das auch aufgrund der 'sos laheddos' - kleiner in den Fels gegrabenen Hohlräume, die mit Wasser gefüllt sind.

Die Schlucht Gola Gorropu und mehr

Im Tal von Lanaitho finden sich Höhlen wie etwa die Höhle von Corbeddu. Su Gologone ist eine Quelle, die den Fluss Cedrino speist und die sich aus einer eindrucksvollen Kalkschlucht ergiesst. Vor der Küste liegt zudem die Grabungsstätte Tiscali - eine prähistorische Siedlung im Gebirge des Supramonte.

Sehr eindrucksvoll ist auch eine Wanderung durch die enge Schlucht Gola Gorropu, die sich tief in den Kalkstein hier eingegraben hat (die Felswände ragen links und rechts bis zu 300 Meter hoch) und spektakuläre Anblicke bietet. Ein leichter Spaziergang ist eine Tour durch die Schlucht allerdings nicht, denn die Route führt über riesige Felsblöcke und zu einigen Jahreszeiten kann es hier auch zu Springfluten kommen. Wandern kann man auch von der Passhöhe Genna Silana auf alten Pfaden bis zum Eingang der Schlucht. Durch die Schlucht sowie durch das Gebirge kann man auch geführte Touren in Anspruch nehmen.

An der Küste liegt spektakulär schon die Bucht Cala Luna, die ein sehr bekanntes Ziel darstellt. Die allermeisten Besucher erreichen sie auf dem Wasserweg von Dorgali beziehungsweise Cala Gonone aus. Durch den Supramonte gibt es aber auch Pfade sowie einen Küstenwanderweg dorthin. Für Anfänger sind diese Wanderungen nicht geeignet. Auch die Tropfsteinhöhle Grotta del Bue Marino findet sich hier unterhalb der Steilküste vor Oliena.

Umgebung: Wandern, Radfahren und Ausflüge

Wanderungen bieten sich wie bereits beschrieben im Supramonte an. Darüber hinaus liegen Dorgali mit dem Küstenort Cala Gonone nicht weit von Oliena. Von Cala Gonone aus starten Boote entlang der Steilküste, die sich entlang des Supramonte im Osten Sardiniens erhebt. Auch Tortoli und Arbatax liegen nicht allzu weit weg und auch von hier kann man Bootstouren entlang des beeindruckenden Küstenstreifens unternehmen. Die Küste mit ihren steilen Kalkwänden und Höhlen ist bei Tauchern sehr beliebt. Das klare Wasser und zahlreiche Unterwassserhöhlen machen die Gegend zu etwas ganz Besonderem. Auch die Ortschaften Dorgali oder Orgosolo sind einen Besucht wert. Die Provinzhauptstadt Nuoro ist ebenfalls nicht weit entfernt und sie bietet Abwechslung von der dörflich-ländlichen Atmosphäre in Oliena.

Oliena-Dorf

Das kleine Städtchen Oliena bietet kleinere Ladengeschäfte und wichtige Infratstruktur. Rundum ist es ländlich, allzu viel Tourismus gibt es hier nicht.

Tiscali

Die historische Stätte Tiscali liegt nicht allzu weit von Oliena an den Hängen des Supramonte. Die Berge reichen hier bis auf 1.463 Meter schroff hinauf.

Supramonte-Landschaft

Die Landschaft im Supramonte ist vom Kalkstein geprägt. Das durchlässige Gestein bringt interessante Felsformationen und vor allem Höhlen hervor. Das Gebirge ist teils sehr unwegsam.

Gola-Gorropu

Von der Passtraße aus blickt man auf den Zugang zum Canyon Gola Gorropu, der sich in das Kalksteingebirge gefressen hat. Die Wege in der Schlucht sind schwierig - oft mit 'Kletterei' über grosse Felsblöcke verbunden.

Grotta-Bue-Marino

Die Küste vor den Bergen des Supramonte fällt steil ins Meer hinab. Hier gibt es zahlreiche Höhlen und kleinere Buchten mit traumhaften Farben, die sich im Wasser spiegeln. die Gegend ist auch bei Tauchern sehr beliebt.

Karte Oliena

Die Karte bei Google Maps zeigt das Straßennetz in Oliena sowie wichtige Orte der Infrastruktur in Oliena und auf ganz Sardinien. Als Routenplaner für unterwegs eignet sich Google Maps ebenfalls sehr gut. Dabei stehen in der Regel gut mobile Anbindungen zur Verfügung.

Shopping auf Sardinien.

Sardinien ist zwar kein Shopping-Paradies, hat aber dennoch einige sehr gute Möglichkeiten. Auf den regionalen Märken kann man lokale Produkte kaufen. In Cagliari wartet ein großes Outlet-Center und der große Markt San Benedetto lädt täglich zum Entdecken der Köstlichkeiten der Insel ein.

Die richtige Reisezeit für Sardinien.

Badesaison auf Sardinien ist von Mai bis Ende Oktober. Auch im April können die Temperaturen schon recht warm werden, das Wasser allerdings ist dann noch verhältnismässig kalt. Dafür eigenen sich die kühleren Monate für Wanderungen, Klettertouren oder das Endecken der Kultur Sardiniens.

Weine, Küche und Spezialitäten Sardiniens.

In der sardischen Küche kommen zahlreiche Einflüsse zusammen: Afrika, Spanien und Italien liegen schliesslich nicht weit entfernt. Im Landesinneren kommt Fleisch auf den Tisch - an der Küste meist Fisch und Krustentiere oder Muscheln. Fantastisch ist auch die Käseauswahl auf der Insel.

Anreise und Unterkunft.

Sardinien lässt sich nur per Flug oder Fähre erreichen. Große Hotelburgen hat die Insel nicht, dafür schöne kleine Unterkünfte. Im Agriturismo ist man zudem ländlich auf Bauernhöfen unter gebracht, die oft auch ein Restaurant dabei haben.


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Die Region: Sardinien
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