Piscinas und Ingurtosu

Piscinas und Ingurtosu auf Sardinien: Eindrucksvolle Dünen, Bergbauregion, Strände und Küste, Sehenswürdigkeiten, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Piscinas und Ingurtosu

Piscinas und Ingurtosu

Piscinas und Ingurtosu auf Sardinien: Eindrucksvolle Dünen, Bergbauregion, Strände und Küste, Sehenswürdigkeiten, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Piscinas und Ingurtosu

Piscinas und Ingurtosu

Piscinas und Ingurtosu auf Sardinien: Eindrucksvolle Dünen, Bergbauregion, Strände und Küste, Sehenswürdigkeiten, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Piscinas und Ingurtosu

Steckbrief Piscinas und Ingurtosu

  • Name: Piscinas und Ingurtosu.
  • Lage: Region Sardinien, Provinz Sud Sardegna - an der Westküste Sardiniens.
  • Bevölkerung: Ingurtoso hat 9 Einwohner, der Strand von Piscinas ist keine Ortschaft, sondern eine Landschaft unterhalb von Ingurtosu.
  • Vorwahl: 070.
  • Umgebung: Küstenlage / Strand / Gebirge und Dünenlandschaft.

Die Landschaft rund um Piscinas und Ingurtosu ist unwirklich. Der Bergbau hat die Region geprägt und von etwa 1848 bis 1948 wurden hier verschiedene Gesteine und Mineralien gefördert. Die Hinterlassenschaften muten in den Bergen des Iglesiente und bei Piscinas bizarr an - Geisterstädte mit Wildwestcharakter. Während es sich bei Ingurtosu um weitestgehend verlassene Bergbau-Ortschaften in den Bergen handelt, ist Piscinas ein riesiges Sand- und Dünengebiet mit ausgedehntem Strand. Von den Bergen wurden die Erzeugnisse an den ehemaligen Hafen hinuntern transport und verschifft. Die Strecke von Ingurtosu hinunter zu den Dünen und dem Strand von Piscinas verdeutlicht den Weg auf eindrucksvolle Art und Weise. Und ist dabei umwerfend schön. Und einsam. Die dünne Besiedlung sorgt für herrliche Ruhe und Hiking-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Am Strand von Ingurtosu gibt es keine Hotels, keine Uferpromenade, kaum Entertainment. Nur Sand, den dafür aber in rauhen Massen.

Lagekarte-Piscinas-Ingurtosu-Sardinien

Karte-Piscinas-Ingurtosu

Piscinas und Ingurtosu und Umgebung

Der Spiagga di Piscanas (Strand Piscinas) mit eindrucksvollen Dünen sowie die weitestgehend verlassene Ortschaft Ingurtosu liegen im Südwesten Sardiniens. Während Ingurtosu hinter der Küste im Gebirge liegt, finden sich die Dünen und der Strand von Piscinas unterhalb von Ingurtosu. Die Straße hinunter markiert die einstigen Transportwege der Mineralien, die im Bergbau der Region gefördert wurden. Piscinas und Ingurtosu sind dabei ganz besondere Orte. In Ingurtosu finden sich verlassene Wohnhäuser und vor allem die ehemaligen Bauwerke des Bergbaus. Unten am Strand von Piscinas finden ebenfalls Hinterlassenschaften des Bergbaus - in einer unwirklichen und ausgedehnten Dünenlandschaft, die direkt am Meeresufer liegt.

Piscinas: Strand und Dünen

Piscinas erinnert mit einer ausgedehnten und äußerst beeindruckenden Dünenlandschaft ein wenig an den wilden Westen. Zerfallende Häuser in und um Ingurtosu, die ehemaligen Gebäude der Bergwerke üben eine ganz eigene Faszination aus. Bis hinunter zum Strand von Piscinas lassen sich diese Überreste bewundern; dort finden sich noch Überreste der ehemaligen Gleise und rostige Loren verlieren sich in der Nähe des heutigen Parkplatzes im unendlichen Sand.

Der Strand von Piscinas dehnt sich weit aus; Sand soweit das Auge blicken kann bestimmt das Bild. Die Dünenlandschaft von Piscinas, der dazu gehörende Strand und auch Ingurtosu gehören einfach zum Pflichtprogramm in der Gegend. Im Frühjahr und Winter - wenn es geregnet hat und der Fluss neben der Straße von Ingurtosu nach Piscinas Wasser führt, bahnen sich kleinere Rinnsale durch den Strand bis zum Meer hinunter, was den unwirklichen Eindruck der Gegend noch weiter verstärkt.

Die Dünen von Piscinas sind auch ein Wandergebiet. Allerdings: Der stetige Wind verweht den Weg, so dass dieser keineswegs einfach zu finden ist. In den Dünen selbst ist das Gehen anstrengend, aber wer nach Piscinas kommt, wird wohl ohnehin den einen oder anderen Sandhügel erklimmen. Vorsicht - es ist heiss in der Gegend. Die Luft steht in diesem Taleinschnitt, ein guter Sonnenschutz und etwas zu trinken ist unbedingt notwendig.

Ingurtosu

Das Villaggio Minerario di Ingurtosu ist ein verlassener Ort. Wo früher intensiver Bergbau betrieben wurde, sind heute nur noch Ruinen übrig. Von großen Gebäuden und Anlagen des Bergbaus bis hin zu den Wohngebäuden. Von Arbus geht es mit dem Auto oder Motorrad in Richtung Piscinas. Entlang des Rio Piscinas lässt sich Ingurtosu gar nicht übersehen. In vergangene Zeiten wurden die abgebauten Erze, Blei, Zink und Silber weiter entlang des Flusses bis zum Meer hinunter gebracht, um von dort verschifft zu werden. Wer am Strand von Piscinas auf Streifzug geht, findet nahe des Parkplatzes zwischen den Dünen auch die Überreste des Bergbaus: Alte Loren und Schienen verdeutlichen die Vergangenheit der Region. In den ehemaligen Minen rund um Ingurtosu besteht Lebensgefahr – die Schächte und Tunnel stürzen vereinzelt ein, auch einige der verlassenen Gebäude sollten nicht betreten werden. Es wird eine Führung angeboten.

Umgebung: Wandern, Radfahren und Ausflüge

Ingurtosu und Piscinas können leicht einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Wer sich weiter in der Gegend umschauen will, kann entlang der Küste in Richtung Buggeru, Nebida und Masua fahren. Allerdings: Wenn der Fluss, der neben der Straße in Richtung Piscinas Strand und Dünen fliesst, relativ viel Wasser führt, ist die Verbindung in Richtung Buggeru durch das Wasser blockiert. Nicht allzu weit entfernt liegt die alte Mine Montevecchio, die man besichtigen kann. Das Gelände ist eindrucksvoll groß und ebenfalls verlassen. Die kleine Stadt Arbus liegt hinter Ingurtosu und dem Strand und den Dünen von Piscinas. Sie bietet sardische Authentizität. Rundum kann man in der Gebirgslandschaft auch schöne Wanderungen unternehmen.

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Inmitten der Berge liegen geisterhaft verstreut die Gebäude des einstigen Bergbauzentrums Ingurtosu.

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Die Ruinen alter Gebäude - Hinterlassenschaften des einstigen Bergbaus in der Region - kann man entlang des Weges zum Stand von Piscinas gar nicht übersehen.

Ingurtosu

Ingurtosu liegt im Gebirge oberhalb der Dünen und des Strandes von Piscinas. Es gibt hier nur noch sehr wenige Bewohner und auch wenige bewohnbare Gebäude. Die Straße zum Strand von Piscinas ist nur in Teilen befestigt.

Ingurtosu

Auffällig und unübersehbar liegen die Ruinen der ehemaligen Anlagen des Bergbaus direkt neben der Hauptstrasse, die von Ingurtosu zum Strand von Piscinas führt.

Piscinas-Dünenlandschaft

Vom Strand Piscinas geht der Blick über die sandige Dünenlandschaft ins Gebirge. Der Eindruck erinnert an Filmszenen - unwirklich und ausgesprochen schön.

Piscinas-Strand

Der lange Sandstrand von Piscinas deht sich weit aus und die Wellen rollen hier unaufhörlich. Wer die Natur in Ruhe geniessen will, kommt ausserhalb der Saison an diesen zauberhaften Ort.

Piscinas-Bergbau

In den Sanddünen von Piscinas erzählen alte Gleise und vereinzelte rostige Loren von der Vergangenheit dieses Ortes als wichtige Bergbauregion.

Anreise nach Piscinas und Ingurtosu

Vom Hafen und Flughafen in Cagliari sind es rund 1,25 Autostunden bis nach Ingurtosu. Bis hinunter zum Strand von Piscinas sollte man weitere 15 bis 30 Minuten einplanen. Von Olbia (Hafen/Flughafen) aus sind es rund 3 Stunden mit dem Auto bis nach Piscinas/Ingurtosu. Von Alghero ist man etwa 2,75 Stunden mit dem PKW unterwegs bis hierher. Etwa eine halbe Stunde fährt man bis Montevecchio, wo man ein ehemaliges Bergwerk besichtigen kann.

Karte Piscinas und Ingurtosu

Die praktische Karte bei Google Maps zeigt das Straßennetz in Piscinas und Ingurtosu sowie wichtige Orte der Infrastruktur. Google Maps eignet sich ausserdem hervorragend als Routenplaner für unterwegs bei meist guten Datenanbindungen. Die Straßen von Ingurtosu bis zum Strand Piscinas ist auf dem letzten Teilstück nicht geteert und teilweise holprig.

Shopping auf Sardinien.

Sardinien ist zwar kein Shopping-Paradies, hat aber dennoch einige sehr gute Möglichkeiten. Auf den regionalen Märken kann man lokale Produkte kaufen. In Cagliari wartet ein großes Outlet-Center und der große Markt San Benedetto lädt täglich zum Entdecken der Köstlichkeiten der Insel ein.

Die richtige Reisezeit für Sardinien.

Badesaison auf Sardinien ist von Mai bis Ende Oktober. Auch im April können die Temperaturen schon recht warm werden, das Wasser allerdings ist dann noch verhältnismässig kalt. Dafür eigenen sich die kühleren Monate für Wanderungen, Klettertouren oder das Endecken der Kultur Sardiniens.

Weine, Küche und Spezialitäten Sardiniens.

In der sardischen Küche kommen zahlreiche Einflüsse zusammen: Afrika, Spanien und Italien liegen schliesslich nicht weit entfernt. Im Landesinneren kommt Fleisch auf den Tisch - an der Küste meist Fisch und Krustentiere oder Muscheln. Fantastisch ist auch die Käseauswahl auf der Insel.

Anreise und Unterkunft.

Sardinien lässt sich nur per Flug oder Fähre erreichen. Große Hotelburgen hat die Insel nicht, dafür schöne kleine Unterkünfte. Im Agriturismo ist man zudem ländlich auf Bauernhöfen unter gebracht, die oft auch ein Restaurant dabei haben.


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