Gravedona

Gravedona in der Region Lombardei in Italien: Sehenswürdigkeiten, See und Ortschaft, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Gravedona

Gravedona

Gravedona in der Region Lombardei in Italien: Sehenswürdigkeiten, See und Ortschaft, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Gravedona

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Gravedona in der Region Lombardei in Italien: Sehenswürdigkeiten, See und Ortschaft, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

Gravedona

Am nördlichen Comer See liegt die kleine Ortschaft Gravedona direkt am Ufer des Sees - in der Region Lombardei im Norden Italiens. Das klare Wasser des Comer Sees und die dahinter liegende Bergwelt mimt luftigen Höhen und ein mediterran-mildes Klima machen die Gegend aus. Gravedona punktet dabei mit einem alten Ortskern und zahlreichen kirchlichen Bauwerken aus der Romanik, einem Strand und unterschiedlichen Events. Die Uferpromenade mit bunten Häusern, Schiffstouren über den See oder Wanderungen und andere Outdooraktivitäten in den Bergen dürfen in Gravedona nicht fehlen.

Steckbrief Gravedona

  • Name: Gravedona.
  • Lage und Umgebung: Gravedona liegt der Region Lombardei, Provinz Como am Comer See - in direkter Nachbarschaft zu Dongo und Domaso. Oberhalb von Dongo erhebt sich der Gebirgsrücken des Monte Cortafon (1.688 Meter), der Berg Sasso Pelo (910 Meter) und der Monte Piaghedo (1.454 Meter) im Hinterland. Das Tal Val Liro mit dem Fluss Liro zieht sich hinter Gravedona durch die Berge am Comer See.
  • Bevölkerung und Fläche: Rund 2.800 Einwohner und 6 km².
  • Vorwahl und Postleitzahl Gravedona: Vorwahl 0344, Postleitzahl 22015.
  • Diese Ortschaften/Ortsteile gehören mit dazu: Negrana, San Carlo, Segna, Traversa, Travisa, Naro, Piumona.
  • Sehenswürdigkeiten Gravedona: Comer See und die Schifffahrt auf dem Comer See, Strände in den Nachbarorten Domaso und Dongo, historische Stadtteile Riva und Castello (Altstadt von Gravedona), Ortszentrum rund um die Piazza di Prà Castello, Palazzo Gallio am Ufer des Comer Sees, Pfarrhaus aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, historisches Gebäude in der Via Sabbati 9 aus dem 18. Jahrhundert, historisches Gebäude in der Via Sale 20, Fassade des alten romanischen Baptisteriums von Santa Maria del Tigli, romanische Pfarrkirche San Vincenzo aus dem 11. Jahrhundert, romanische Kirche Santa Maria del Tiglio mit bedeutendem Holzkruzifix, Kirche Santa Maria delle Grazie - Sitz eines ehemaligen Augustinerklosters - erbaut in den Jahren 1467-1468, Kirche der heiligen Gusmeo und Matthäus mit bedeutenden Fresken von Giovanni Mauro della Rovere, Kirche Sant'Abbondio und Kirche Madonna della Soledad mit einer dauerhaften Weihnachtskrippe, Kirche San Pietro in Costa aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und weitere Kirchen, Abenteuer- und Kletterpark, Wanderwege am Sasso Pelo und entlang des Monte Cortafon, Klettergebiet Sasso Pelo, Uferpromenade mit Restaurants und Cafés sowie Eisdielen und mehr, Seefest jedes Jahr am 14. August, Kamelien-Ausstellung ‚Mostra delle Camelie‘ alljährlich im Palazzo Gallio, alljährliches Master Piano Festival im Sommer, Uferweg nach Dongo und nach San Carlo.
  • Reisezeit Gravedona: Rund um den Comer See und auch in Gravedona beginnt die warme Jahreszeit etwa Mitte bis Ende April - ab dann blühen auch die Gärten in den Villen rund um den Comer See. Die Pracht bleibt bis in den Oktober hinein, im November wird es dann deutlich kälter. Die Wintermonate zeigen sich am Seeufer meist mild und selten mit Minusgraden. In den umgebenden Bergen dagegen sind die Spitzen im Winter mit Schnee bedeckt. Der Winter bietet ein Umfeld mit sehr wenig Tourismus - im Sommer ist deutlich mehr los. Dennoch ist der Comer See bei weitem nicht so stark frequentiert wie etwa der Gardasee.
  • Besonderheiten Gravedona: Gravedona zeigt sich weniger exklusiv als manche Orte entlang des Comer Sees und bietet eine gute Infrastruktur in der hübschen Ortschaft inmitten atemberaubender Natur und am Ufer des Sees. Die Wasserqualität hier im nördlichen Teil des Comer Sees ist wesentlich besser als weiter im Süden, so dass Gravedona mit Stränden in den Nachbarorten gute Möglichkeiten auch zum Baden bietet.

Übersicht: Wo liegt Gravedona?

Gravedona liegt in der Lombardei am Comer See in Norditalien, in der Provinz Como. Vor Gravedona breitet sich der Comer See aus, die Landschaft ist von den Alpen mit mehreren Gipfeln und Gebirgszügen geprägt, während Gravedona selbst weitestgehend auf einem vorgelagerten flachen Uferstreifen liegt. Das Klima am Comer See ist mild und mediterran, trotz der Lage in den Bergen. Wenige Kilometer weiter südlich geht die Landschaft an der Südspitze des Comer Sees in die Poebene über.

Uferpromenade-Gravedona-im-Winter

Bunte Häuserfronten am Comer See.

Die Uferpromenade in Gravedona empfängt Besucher mit bunt bemalten Häusern, Leihfahrrädern, Booten, Restaurants, Cafés und anderer Zerstreuung. Selbstverständlich ist Gravedona auch auf den Fahrplänen der Schiffe auf dem Comer See zu finden.

Feuerwerk-Gravedona

Seefest in Gravedona.

Jedes Jahr Mitte August wird in Gravedona gefeiert: Am Abend vor Maria Himmelfahrt - also am Abend des 14. August wird zu Ferragosto ein großes Fest veranstaltet. Folklore, Musik, Tanz, beleuchtete Boote und ein tolles Feuerwerk gehören mit dazu.

Altstadt-Gravedona

Altstadt Gravedona.

Der alte Stadtkern Gravedonas liegt rund um die Gemeindeverwaltung mit kleinen Gässchen wie die Via Alessandro Volata und Via Ser Gregori und Piazza Motta. Der alte Stadtkern wird auch "Castello" genannt und hier finden sich sowohl historische Gebäude als auch ein schöner Aussichtspunkt auf den See nahe des Kirche Chiesa della Madonna della Soledad - das Belvedere di Gravedona.

Kirche-Gravedona

Kirchen in Gravedona.

Sehr bekannt und kaum zu übersehen ist die Kirche Santa Maria del Tiglio in Gravedona. Die Kirche der Heiligen Gusmeo und Matteo stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und im Jahr 1533 fanden wesentliche Umbauarbeiten statt. Die Kirche San Vincenzo ist ebenfalls romanischen Ursprungs, zeigt sich heute aber im Erscheinungsbild aus dem Jahr 1600. Die Kirche Santa Maria delle Grazie entführt einem dagegen ins Jahr 1467 - mit schönen Kreuzgang und ebenfalls zahlreichen Kunstwerken der Bildhauerei und Malerei.

Fresken-Gravedona

Mittelalterliche Kunst in Gravedona.

Die Kirche Santa Maria del Tiglio wurde im 12. Jahrhundert erbaut, mit weissem Marmor aus der Ortschaft Musso ganz in der Nähe und schwarzem Stein aus Olcio. Der romanische Stil der Kirche ist erhalten geblieben - eine Seltenheit. Fußbodenmosaike und vor allem mehrere Freskenüberreste aus dem 14. und 15. Jahrhundert sind wichtige und eindrucksvolle Kunstschätze aus vergangenen Zeiten. In Gravedona finden sich zahlreiche Kirchen, die sich auf das Mittelalter zurück führen lassen.

Palazzo-Gallio-Gravedona

Palazzo Gallio.

Im Vergleich zu vielen Orten am Comer See weist Gravedona keine allzu üppige Vielfalt an eindrucksvollen Villen auf. Direkt am Seeufer findet sich aber der Palazzo Gallio aus den Jahren 1586/1587, der von Tolomeo Gallio in Auftrag gegeben wurde. Heute ist der Palazzo ein Nationaldenkmal und beherbergt den Sitz der Comunità Montana Valli del Lario e del Ceresio (eine Verwaltung mehrerer zusammengeschlossener Ortschaften). Insbesondere ist der Palazzo auch für zahlreiche Kamelienbäume bekannt. Jedes Jahr findet in der Woche vor Ostern hier auch eine Kamelienausstellung statt.

Blick-auf-Gravedona-von-Peglio

Wandern und mehr rund um Gravedona.

Gravedona und die umgebenden Berge bieten zahlreiche Möglichkeiten für Wandertouren oder MTB-Touren. Der Berg Sasso Pelo ist darüber hinaus auch für Kletterer interessant, denn hier gibt es eine Felswand mit unterschiedlichen Routen. Der Blick von oben - hier bei Peglio reicht weit über den ganzen Comer See. Fuß- und Radwege führen entlang des Sees nach Dongo oder nach San Carlo. Darüber hinaus führen Touren auch weiterhin hinauf in die Berge, etwa zum Monte La Motta, zum Monte Piaghedo oder auf den Bergrücken Monte Cortafon, zum Bergsee Darengo oder zu den Schutzhütten in den Bergen rundum.

Anreise und Umgebung

Gravedona ist wohl mit dem eigenen Auto, mit dem Mietwagen oder Camper gut erreichbar über hervorragend ausgebaute Straßen entlang des Comer Sees. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind hier kein Problem. Der nächst gelegene Bahnhof liegt in Como, von dort aus geht es mit dem Bus weiter. Como ist auch von den Flughäfen in Mailand oder Bergamo mit dem Zug gut erreichbar.

Am nördlichen Comer See liegt in der nächsten Ortschaft - Sorico der See Lago di Mezzola mit dem Naturschutzgebiet Pian di Spagna. Von dort aus geht es entweder weiter rund um den Comer See oder in Valtellina mit Sünders und beeindruckenden Bergen. Weiter nördlich liegt das bezaubernde Gebirgsstädtchen Chiavenna mit traumhafter Bergkulisse und historisch-romantischen Ortskern. Entlang des Comer Sees liegen zahlreiche sehenswerte Ortschaften, die auch per Schiff gut erreichbar sind: Varenna, Lenno oder Bellagio sind nur einige davon. Como als Provinzhauptstadt am südlichen Ende des Comer Sees ist in jedem Fall einen Besuch wert und in Lecco fühlen sich vor allem Kletterer und andere Outdoor-Fans besonders wohl. Ausflüge lohnen sich auch nach Mailand oder nach Bergamo.

Karte Gravedona

Mit der Karte bei Google Maps hat das Straßennetz in und um Gravedona gut im Blick. Google Maps eignet sich ausserdem auch hervorragend als Routenplaner für unterwegs. Mit dem Handy einfach in italienische Netze einwählen, die Verbindungen sind in der Regel sehr gut.


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Für die Reise

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