Alassio

Alassio in der Region Ligurien in Italien: Sehenswürdigkeiten, Küste und Strand, Altstadt, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

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Alassio in der Region Ligurien in Italien: Sehenswürdigkeiten, Küste und Strand, Altstadt, Lage, Umgebung, Aktivitäten, Reisezeit und viele weitere Informationen. Mit praktischen Karten für den schnellen Überblick.

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Steckbrief Alassio

  • Name: Portovenere.
  • Lage: Region Ligurien, Provinz La Spezia.
  • Bevölkerung: 3.510 Einwohner.
  • Fläche: 7,66 km².
  • Vorwahl: 187.
  • Diese Ortschaften gehören mit dazu: Fezzano, Le Grazie.
  • Umgebung: Küstenlage / Strand.

Neben einem fantastischen Strand mit bunt bemälten Häusern direkt am Meer hat Alassio noch viel mehr zu bieten: Tolle Restaurants, Cafés, Shops, die Villa Pergola mit Garten, Strände und Bagnis oder auch historische Bauwerke wie die Chiesa della Carità warten hier auf Besucher. Dabei verbreitet Alassio ein schönes italienisches Lebensgefühl.

Alassio und Umgebung

Das kleine Städtchen Alassio wirkt auf den ersten Blick wie aus einem Bilderbuch - mit den Farben einer bunten Süssigkeiten-Überraschung oder eines Eisbechers. Hellblaue Fluten vor dem Strand von Alassio werden untermalt von bunten Häuschen, die entlang der Strandpromenade stehen. Direkt hinter dem Strand finden sich zahlreiche Bars, Restaurants, Bäckereien und andere Angebote. Wer ein paar Schritte weiter geht, landet in einer kleinen Innenstadt mit historischem Charme, kleinen Gassen und Ladengeschäften. Hinter der Küste lockt die Natur in die hügelige Landschaft oder in die Berge etwas weiter im Landesinneren. Ein Hafen und viele Boote dagegen locken aufs Meer vor Liguriens Küste hinaus.

Übersicht: Wo liegt Alassio?

Die Stadt Alassio liegt in Ligurien an der Küste der Riviera Ponente und gehört zur Provinz Savona. Die Bucht rund um Alassio wird im Norden vom Capo Santa Croce bzw. Punta Murena von Albenga getrennt - im Süden vom Capo Mele. Hinter Alassio liegen die Berge Monte Tirasso (587 Meter hoch) und der Monte Pisciavino mit 597 Metern Höhe.

Geschichte

Wann die Gegend in und um Alassio genau besiedelt wurde, ist unklar. Sicher ist aber, dass der Ort im Jahr 1540 der Republik Genua (Serenissima Repubblica di Genova) zufiel und dann die Stadtrechte erhielt. Einst war in Alassio - so wie in allen historischen Ortschaften der Region Ligurien - die Seefahrt äusserst wichtig. Intensiver Handel und enge Beziehungen mit Frankreich, Spanien, Sardinien und weiteren Ländern sorgten in Alassio für blühenden Handel und Handwerk. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts dann wurde der Tourismus für Alassio bedeutend. Insbesondere Engländer kamen hierher - auf der Suche nach Erholung, Abwechslung, Gesundheit und wohl auch aufgrund der landschaftlichen Schönheit. Es entstanden Villen, die noch heute im Stadtbild Alassios zu finden sind und wesentlichen Einfluss auf die Sehenswürdigkeiten des Ortes nahmen. Der Tourismus ist heute das Wichtigste wirtschaftliche Standbein des Ortes Alassio. Vor allem in den Sommermonaten ist hier viel los - aber auch im Winter kommen Touristen nach Alassio, vor allem aus Nordeuropa.

Sehenswürdigkeiten Alassio

Alassio mag nicht allzu groß sein - es gibt hier aber dennoch bemerkenswert viele Sehenswürdigkeiten. Die Stiftskirche Sant'Ambrogio findet sich im historischen Zentrum der Stadt. Sie stammt aus dem elften Jahrhundert und wurde mehrfach im Verlauf der Jahrhunderte umgebaut. Die Fassade im Renaissance-Stil aus dem Jahr 1896 gibt ihr das heutige Aussehen. Bedeutsam ist darüber hinaus auch ein Portal aus dem Jahr 1511. Im Inneren der Kirche findet sich eine prunkvolle barocke Gestaltung mit Malereien von Giovanni Andrea De Ferrari und anderen. Darüber hinaus ist ein Marmortabernakel aus dem 1470 erhalten geblieben. Das Oratorium der Heiligen Katharina von Alexandria liegt ebenfalls in der Altstadt von Alassio und es wurde im sechzehnten Jahrhundert errichtet. Ein Umbau im neoklassizistischen Stil erfolgte im Jahr 1896. Auch diese Kirche hat einige Kunstschätze zu bieten und einen schönen Innenraum. In der kleinen Ortschaft Moglio, die ebenfalls zu Alassio gehört kann man die Kirche San Sebastiano bewundern, die verschiedene Kunststile zeigt - vor allem aber Barock und späte Renaissance. Darüber hinaus finden sich noch weitere sakrale Bauwerke in Alassio.

Die Kirche Santa Maria degli Angeli strahlt in hellen Farben und beherbergt auch ein naturwissenschaftliches Museum. In den Jahren 1307 und 1310 entstandt die Kirche della Carità (Kirche der Nächstenliebe) - erbaut von den Reedern Alassios mit einem Kruzifix aus dem fünfzehnten Jahrhundert und Gemälden von Giovanni Andrea Ansaldo (Mariä Himmelfahrt) und Giovanni Andrea De Ferrari (Madonna del Carmine). Auch die Kirche Santa Maria Immacolata in Alassio ist ein kunsthistorischer Schatz der Stadt. Die kleine Kapelle 'La Cappelletta' am Hafen von Alassio stammt aus dem Jahr 1929. Das Heiligtums der Madonna della Guardia erheben sich Hügel - hier liegt die kleine Kirche Santuario della Madonna della Guardia mit tollem Blick auf das Meer und auch Wanderwegen in der näheren Umgebung. In der Ortschaft Solva findet sich darüber hinaus die Kirche Santissima Annunziata aus den Jahren 1382 und 1480.

Zur Verteidigung gegen Piratenüberfälle entstand der Wehrturm Torrione Saraceno aus dem sechzehnten Jahrhundert in der Ortschaft Borgo Coscia und auch der deutlich ältere Wehrturm in Vegliasco aus dem Jahr 967 wurde zum gleichen Zweck erbaut. Der Schriftsteller Ernest Hemingway konzipierte einst mit Mario Berrino gemeinsam die Muretto di Alassio. Es handelt sich dabei um eine Mauern mit Fliesen, die die Unterschriften berühmter Persönlichkeiten enthalten. Die Mauer findet sich am Corso Dante Alighieri vor dem historischen Caffè Roma. Im Palazzo Morteo ist die Kunstgalerie Pinakothek Carlo Levi unter gebracht, hier finden sich wertvolle Gemälde und der Eintritt ist frei. Mehrere Palazzi schmücken die Altstadt von Alassio und schaffen eine herrlich italienische Stimmung: Der Palazzo Ferrero de Gubernatis Ventimiglia aus dem achtzehnten Jahrhundert, der Palazzo Brea, der Palazzo Scofferi und auch der Palazzo Bonfante tragen zum historischen Stadtbild bei. Ein Skulpturenzyklus des Künstlers Fernando Bassani ziert ausserdem mehrere Orte des Stadtzentrums.

Hafen, Strand Alassio und mehr

Alassio liegt direkt am Meer. Rundum finden sich zahlreiche Bagnis - Badeanstalten mit allem Komfort wie Liegestühlen, Umkleiden, Bars, Toiletten und weiterer Infrastruktur - Alassio zählt etwa 100 dieser Badeanstalten.

Etwa 4 Kilometer umfasst der grau-weisse Sandstrand direkt vor der Altstadt von Alassio und er geht in den Strand bei Laigueglia über. Der Sandstrand hier ist auch für Familien mit Kindern geeignet, denn das Wasser fällt verhältnismässig flach ab. Einen Hundestrand gibt es in in Alassio in Form des Bagni Baba-Beach.

Der Hafen von Alassio mit Booten, die einem auf das blaue Meer hinaus bringen liegt ein klein wenig außerhalb des Stadtzentrums, ist aber dennoch gut zu Fuß erreichbar. Im Rahmen einer Bootstour erreicht man auch die Insel Gallinara vor der Küste bei Alassio und Albenga. Ein langer Steg - die Mole von Alassio - führt vor die Stadt auf das Meer, mit freiem Ausblick auf die Ortschaft mit ihrer Front aus bunten Häusern und das Mittelmeer.

Umgebung: Wandern, Radfahren und Ausflüge

Auf den Wanderwegen der hügeligen Umgebung von Alassio kann man so genannten Casone entdecken. Die Casone waren einst Unterkünfte für die Hirten der Region und sie stammen aus dem neunten Jahrhundert. Rund um Alassio liegt das Capo Santa Croce und auch das Capo Mele. Beide kann man erwandern - mit herrlichen Blicken auf die Küste und Alassio selbst. Zwischen Albenga und Alassio wandert man auf der römischen Via Augusta und entdeckt entlang der Küste die Schönheit der Natur. Die Ortschaften entlang der Küste wie etwa Laigueglia oder Albenga sind allesamt einen Ausflug oder eine Tour wert.

Im Hinterland lohnt sich ein Ausflug in das historische Örtchen Villanova d'Albenga, das am Zusammenfluss von Arroscia und Lerrone liegt. Eine liebenswerte Altstadt mit Sehenswürdigkeiten wie der romanischen Kirche Stefano di Cavatorio aus dem zwölften Jahrhundert. Dort gibt es auch eine landwirtschaftliche Besonderheit: Der Anbau von Veilchen. Sie blühen von Ende Oktober bis Ende März - also im Winter und tauchen die Anbauflächen in ein farbenfrohes Violett. Ebenfalls sehenswert ist die kleine Ortschaft Garlenda im Hinterland von Alassio. Neben historischem Charme findet sich hier vor allem der Fiat-500 Club, der mit einem Museum und Veranstaltungen auch historische Modelle des kleinen und liebenswerten Cinquecento von Fiat aufwartet. Garlenda ist damit ein Muss für alle Autofans.

Karte Alassio

Mit der praktisch Karte bei Google Maps hat man das Straßennetz in und rund um Alassio sowie wichtige Orte der Infrastruktur vor Ort im Blick. Google Maps eignet sich zudem ausserordentlich gut als Routenplaner für unterwegs.


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